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Böhmezeitung vom 07.05.13

Grindel: Die Y-Trasse wird nicht gebaut

CDU-Bundestagsabgeordneter setzt auf Strecke Ashausen - Unterlüß

bz Heidekreis. Für den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel steht fest, dass die projektierte Y-Trasse nicht gebaut wird. „Die vorgeschlagene neue Neubaustrecke Ashausen – Unterlüß hat so viele Vorteile, dass ich es für sehr wahrscheinlich halte, dass sich Bundesregierung und Bundestag am Ende für diese neue Variante entscheiden werden.“
So bewertete der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel den Alternativvorschlag der Deutschen Bahn zur Y-Trasse, über den der Parlamentarier nach eigenen Angaben aus Kreisen des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn unterrichtet worden war. Die Details der Variantenuntersuchung werden dem Land Niedersachsen am Dienstag vorgestellt.
Nach Grindels Wortenhat die Variante Ahausen – Unterlüß viele Vorteile: „Sie ist mit 2,5 Milliarden Euro die mit Abstand günstigste Variante. Alle anderen sind zwischen 700 Millionen und über eine Milliarde Euro teurer. Es werden mit rund 5500 Wohneinheiten im Verhältnis zu 52000 Einheiten beim Ausbau der Bestandsstrecke Ashausen – Celle oder 25000 Einheiten beim Güterverkehrs-Y die wenigsten Menschen betroffen. Außerdem sind deutlich weniger Naturschutzgebiete betroffen. Außerdem sind deutlich weniger Naturschutzgebiete betroffen.“
Grindel verweist darauf, dass die Strecke Ashausen – Unterlüß bei Uelzen auf die Amerikalinie trifft und die Strecke zwischen Uelzen und Stendal ohnehin ausgebaut werde. Daher könne vor der Vollendung des Neubaus bereits auf einem Teil der Strecke erheblicher Güterverkehr aufgenommen werden, der zwischen Ashausen und Uelzen und anschließend bei Stendal in Richtung Süden abgefahren werden könne.
„Die Entlastungswirkung tritt also bereits nach einem Teil der Neubaumaßnahme ein, was angesichts der wieder schnell wachsenden Umschlagszahlen im Hamburger Hafen von großer Bedeutung ist“, sagte Grindel.

Finanzministerium entscheidet mit

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass über die Y-Trasse am Ende nicht allein im Bundesverkehrs- sondern auch im Bundesfinanzministerium entschieden wird: „Angesichts der vielen Milliarden, die uns für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur fehlen, kann ich mir nicht vorstellen, dass man jetzt noch die teuersten Lösungen verfolgen wird.“ Die Y-Trasse habe unter anderem aus Kostengründen keine Realisierungschance mehr.
Nach Grindels Angaben schlägt die Bahn insgesamt drei Varianten vor: ein Güterverkehrs-Y mit einer Neubaustrecke von Maschen über Soltau nach Celle und einem Ausbau der Amerikalinie zwischen Langwedel und Soltau, wobei eine Südumfahrung Soltaus vorgesehen werden soll, um den Stadtkern nicht zu stark zu belasten.
Die zweite Variante ist der Ausbau der bestehenden Strecke zwischen Ashausen und Celle über Lüneburg und Uelzen. Die dritte Alternative wäre eine Neubaustrecke zwischen Ashausen im Landkreis Harburg und Unterlüß im Landkreis Uelzen mit einer zweigleisigen Anbindung an die Amerikalinie bei der Stadt Uelzen. Die Strecke Ashausen – Unterlüß würde ergänzt durch einen Ausbau der Strecke Nienburg – Wunstorf, der auch in der zweiten Variante, dem Ausbau der Bestandsstrecke Ashausen – Celle, vorgesehen sei.
Die drei Varianten würden in den nächsten Monaten ausführlich unter Bürgerbeteiligung diskutiert. Entscheiden würden am Ende Bundesregierung und Bundestag mit der Verabschiedung des neuen Bundesverkehrswegeplans im Jahre 2014. „Selbstverständlich wird man sich angesichts der zu erwartenden Proteste aus den Landkreisen Harburg und Uelzen insbesondere die Umweltauswirkungen der Strecke Ashausen – Unterlüß betrachten müssen“, betonte Grindel.
Die Politik sei allerdings zum Handeln gezwungen. Nichts zu tun würde angesichts des wachsenden Güteraufkommens vor allem in den Häfen zu einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße führen oder aber die Bestandsstrecken würden so verstopft, dass sich gerade auch im Personenverkehr die Verspätungen drastisch erhöhen würden. Grindel: „Beides kann man nicht ernsthaft wollen. Weil Baumaßnahmen auf Bestandsstrecken zu erheblichen Problemen führen, halte ich den Bau einer für Mensch und Umwelt verträglichen Neubaustrecke für die vorzugswürdige Variante.“
Der CDU-Abgeordnete kündigte an, sich innerhalb seiner Fraktion und Partei für diese Lösung stark machen zu wollen. Gleichzeitig berichtete Grindel, dass nach seinen Informationen sowohl der Ausbau der Amerikalinie zwischen Langwedel und Uelzen als auch der zweigleisige elektrifizierte Ausbau der Strecke Rotenburg – Verden von der Deutschen Bahn AG für den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans angemeldet werden sollen.
Insbesondere der Ausbau der Amerikalinie ist wegen der Streckenbeschaffenheit eine so teure Maßnahme – mehr als eine Milliarde Euro -, dass mit einer Realisierung in den kommenden Jahren kaum zu rechnen sei.


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