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Böhmezeitung vom 13.05.13

Grindel: Bei den Bahntrassen für die Region eintreten

CDU-Bundestagsabgeordneter reagiert auf SPD-Kritik

bv/vo Soltau. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel hat die Kritik von SPD-Politikern an seiner Initiative gegen die Y-Trasse in Zusammenhang mit der Variantenuntersuchung der Deutschen Bahn AG zurückgewiesen. „Während ich mit allem Nachdruck für die Interessen unserer Region eintrete, favorisiert die SPD mit der sogenannten X-Trasse eine Variante, die den Heidekreis zerschneiden und stärker betreffen würde als die Y-Trasse“, sagte Grindel.
Er bezieht sich dabei auf Stellungnahmen des niedersächsischen SPD-Verkehrsministers Olaf Lies, der sich für den Neubau einer Strecke Maschen-Celle, ergänzt um den möglichen Ausbau der Amerikalinie für Güterzüge, ausgesprochen habe, die sogenannte X-Lösung. „Unser Ziel ist dieses X“, zitierte der Bremer Weser-Kurier den Minister in der vergangenen Woche.
Es sei schon widersprüchlich, wenn Klingbeil vor Vorfestlegungen warne, sein Parteifreund Lies in Pressekonferenzen aber bereits versuche, vollendete Tatsachen zu schaffen.
„Verkehrsminister Lies befürwortet die Variante, die für den Heidekreis die mit Abstand schlechteste Lösung ist. Ich erwarte von Herrn Klingbeil, dass er nicht immer nur den politischen Gegner angreift, sondern endlich einmal die Interessen unserer Region wahrnimmt und sich klar gegen die Positionen von Herrn Lies stellt, auch wenn es sich um einen Parteifreund handelt. Der Wahlkreis muss Vorrang haben“, fordert Grindel. Die Trasse, die Lies demnach wolle, würde den Nordkreis etwa dem Verlauf der B3 folgend zwischen Behringen, Soltau, westlich von Wietzendorf bis Bergen durchschneiden.
Die Deutsche Bahn überlege, gleichzeitig die Amerikalinie zwischen Langwedel und Soltau auszubauen und dann südlich bei Soltau eine Umfahrung vorzusehen.
Der Ausbau würde aber nur für den Güterverkehr mit einer Geschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde sein. Grindel: „Eine Ertüchtigung und größere Attraktivität für den Personenverkehr ist nicht vorgesehen. Ich befürchte, dass die Region außer zunehmendem Güterverkehr nichts vom Ausbau der Strecke hat.
Vertreter der Deutschen Bahn hätten ihm erläutert, dass der Ausbau der Amerikalinie besonders teuer ist, weil praktisch der gesamte Bahndamm erneuert werden müsse, da Güterverkehr heute mit einem anderen Neigungswinkel als früher führen. „Deshalb ist es durchaus realistisch, dass erst einmal mit dem Neubau der Strecke Maschen-Celle angefangen wird“, meint Grindel.
Das Argument von Lies, es dürfe nur eine Lösung geben, die auch den Häfen in Bremerhaven und Wilhelmshaven nutze, zeuge von wenig Sachkenntnis. Die Güterverkehre aus Bremerhaven und Wilhelmshaven wollten nicht in den Osten, sondern müssten Richtung Westen oder Süden abgefahren werden. Deshalb werde schon jetzt der Knoten Bremen ausgebaut, und es sei ein Ausbau des Nadelöhrs zwischen Nienburg und Wunstorf vorgesehen.
„Im Hamburger Hafen arbeiten viele Menschen aus unserer Region. Viele unserer Firmen leben davon, dass der Hafen boomt. Es ist die Autobahn 7, die von einem Anstieg des Güterverkehrs auf der Straße am meisten betroffen wäre. Insofern liegt eine Entlastung des Hamburger Hafens gerade auch im niedersächsischen Interesse“, argumentiert Grindel.
Der CDU-Abgeordnete hat sich deshalb für die Bahnvariante mit dem Neubau der Strecke Ashausen-Unterlüß ausgesprochen. Sie sei mehr als 700 Millionen Euro günstiger als die den Heidekreis stark belastende Variante Celle-Maschen. „Ich fordere Herrn Klingbeil auf, mit mir für diese Variante im Interesse unserer Region gemeinsam einzutreten und das Parteiengezänk einzustellen“, betonte Grindel.
Dagegen betonen Minister Lies und Klingbeil, dass es keine Vorfestlegung des Landes für eine der Varianten gebe. „Im Gegenteil. Es geht um eine offene und transparente Debatte über die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten. Wie so ein offener Prozess nicht aussieht, machen einzelne CDU-Abgeordnete gerade vor.“
Das Land Niedersachsen habe ein großes Interesse an einer besseren Anbindung der Häfen. „Es geht darum, die beste Lösung zu finden und diese mit den berechtigten Interessen vor Ort in Einklang zu bringen.


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