Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 26.06.13

„Trinkwasser umfassend schützen“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel besucht Wasserversorgungsverband

Rotenburg. Für einen gesetzlich geregelten und umfassenden Schutz des Trinkwassers im Zusammenhang mit Frackingvorhaben hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel aus Rotenburg bei einem Besuch des Wasserversorgungsverbandes (WVV) Rotenburg-Land ausgesprochen. Bei dem Gespräch mit Geschäftsführer Volker Meyer und Heinz-Dieter Gebers sowie Günter Röhrs von der Verbandsversammlung habe Grindel bedauert, dass es wegen der nahen Bundestagswahl zu einer Blockade durch Rot-Grün im Bundesrat gekommen sei, heißt es in einer Mitteilung des Abgeordneten an die Presse.
Grindel weiter: „Ich bin sicher, dass wir nach der Wahl zu einem Fracking-Gesetz kommen, das nicht nur Trinkwasserschutz-, sondern auch Trinkwassergewinnungsgebiete vom Fracking ausnimmt.“ Damit wolle die Union eine Forderung der deutschen Wasserwirtschaft aufgreifen. Von besonderer Bedeutung sei die Behandlung des sogenannten Lagerstättenwassers, bei dem es auch im Landkreis Rotenburg durch unsachgemäße Behandlung zu Bodenverseuchungen gekommen sei. Bei dem Treffen mit dem WVV erläuterte der CDU-Abgeordnete, dass es künftig kein Verpressen oder Versenken dieses Lagerstättenwassers in Gebieten geben dürfe, in denen Trinkwasser betroffen sein könnte. „Die CDU will, dass die unteren Wasserbehörden ein Vetorecht gegen Frackingvorhaben bekommen.“ Volker Meyer kritisierte, dass es Leitungen für Lagerstättenwasser gebe, die relativ nahe an Wasserleitungen liegen würden. Es müsse transparenter damit umgegangen werden, wo diese Leitungen für Lagerstättenwasser eigentlich überall liegen. In dem Gespräch sei auch deutlich geworden, dass es dringenden Handlungsbedarf in Sachen Fracking gebe, weil ohne eine gesetzliche Grundlage Erdgasfirmen Anträge für die Ausbeutung von Gasvorkommen stellen dürften. Meyer problematisierte in diesem Zusammenhang das Vorhaben Weißenmoor Z2 von RWE Dea in Kirchlinteln, das in der Nähe zu Wasserschutzgebieten liege.
Eine „gute Nachricht“ brachte Reinhard Grindel aus Brüssel mit: Die EU-Kommission habe ihre Pläne fallen gelassen, Stadtwerke und Versorgungsverbände in die EU-Konzessionsrichtlinie mit aufzunehmen. Entgegen der Darstellung des BUND in Rotenburg seien dafür nicht etwa Bürgerinitiativen, sondern der Einfluss von CDU-Abgeordneten im Bundestag und Europaparlament ausschlaggebend gewesen, die Wettbewerbskommissar Michel Barnier mit einer Ablehnung der Richtlinie in den jeweiligen Parlamenten gedroht hatten. Die gerade von vielen Kommunalpolitikern befürchtete Privatisierung der Trinkwasserversorgung sei damit vom Tisch. „Ich bin froh, dass sich die Vernunft in Brüssel durchgesetzt hat. Trinkwasser ist ein Thema für die Daseinsvorsorge vor Ort. Wir haben gute Trinkwasserqualität. Da muss sich die EU nicht einmischen. Unsere deutschen Gesetze reichen völlig aus“, betonte Grindel.


Trafen beim Wasserversorgungsverband Rotenburg-Land zusammen: Günter Röhrs, stellvertretener Vorsitzender der Verbandssammlung (v.l.), Heinz-Dieter Gebers, Vorsitzender der Verbandsversammlung, Reinhard Grindel MdB, Volker Meyer WVV-Geschäftsführer.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB