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Heidekurier vom 13.07.13

Alternativen zur Y-Trasse

Grindel: Heidekreis nicht durch Bahn zerschneiden

SOLTAU. Eine der drei Alternativstrecken zur Y-Trasse würden den Heidekreis zwischen Behringen und Wietzendorf zerschneiden. Deshalb hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einer Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag in Soltau alle politisch Verantwortlichen aufgefordert, sich für die Interessen des Heidekreises einzusetzen.

Grindel nahm dabei auch die politische Konkurrenz ins Visier: „SPD-Verkehrsminister Olaf Lies favorisiert die Strecke, die den Heidekreis zerschneidet. Ich fordere die örtlichen Repräsentanten der SPD auf, Farbe zu bekennen und klipp und klar zu erklären, ob sie das genauso sehen. Wir brauchen klare Bekenntnisse vor der Wahl, denn nach der Wahl wird vom Bundestag der Bundesverkehrswegeplan beschlossen.“ Es müsse für Transparenz gesorgt und deutlich werden, daß es im Interesse des Wahlkreises liege, endlich verkehrspolitisch überzeugende Alternativen zu entwickeln.
Der CDU-Abgeordnete erläuterte in seinem Vortrag Stärken und Schwächen der drei Alternativstrecken. Völlig unrealistisch sei nach Grindels Worten ein Ausbau der bestehenden Strecke zwischen Ashausen und Celle: „Alle Sachverständigen halten einen Ausbau unter dem rollenden Rad mit Verspätungen, Schienenersatzverkehr und horrenden Belastungen der Anwohner in den Innenstadtbezirken für ausgeschlossen“, unterstrich der Unionspolitiker. Mit drei Milliarden Euro sei diese Alternative auch viel zu teuer.
Finanziell zu aufwendig sei auch das Schienenverkehrs-Y mit einem Neubau einer Strecke zwischen Maschen und Celle und dem Ausbau der Amerikalinie von Langwedel bis Soltau. Allein der Abschnitt der Amerikalinie würde über 1,1 Milliarden kosten. Deshalb plane die Bahn tatsächlich nur den Neubau Maschen – Celle, der den Heidekreis zerschneiden würde. Diese Neubaustrecke bringe aber erst nach ihrer kompletten Fertigstellung eine Entlastung für den Hafenhinterlandverkehr.
Schneller zu realisieren und finanziell wohl auch günstiger, so der Christdemokrat, sei eine Neubaustrecke zwischen Ashausen und Unterlüß mit einem Abzweig bei Uelzen: „Diese Alternative bringt bereits eine massive Entlastung für die Hafenhinterlandverkehre, wenn man ab Uelzen über den dann ausgebauten Abschnitt Uelzen-Stendal die Güterverkehre Richtung Süden abfahren ließe.“
Der CDU-Politiker hält es für denkbar, die Strecke von vornherein nur als reine Güterverkehrsstrecke bis Uelzen zu bauen und damit die Kosten deutlich unter zwei Milliarden Euro zu halten.
Grindel wies auch darauf hin, daß diese Variante den geringsten Eingriff in die Natur mit sich bringe und die mit Abstand wenigsten Wohneinheiten betreffe. Der CDU-Abgeordnete rief die Deutsche Bahn dazu auf, endlich die nicht zu finanzierende Y-Trasse aufzugeben und das Raumordnungsverfahren aufzuheben. Grindel weiter: „Die betroffenen Kommunen müssen ihre Planungshoheit zurückerhalten und dürfen durch ein unrealistisches Projekt nicht länger in ihrer Entwicklung behindert werden.“


Alternativen zur Y-Trasse vorgestellt: CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (Mitte), hier mit CDU-Landtagsabgeordnetem Lutz Winkelmann (l.) und Soltaus CDU-Stadtverbandsvorsitzendem Friedhelm Eggers (r.).

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