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Walsroder Zeitung vom 19.07.13

Grindel für Schenkelbrand und gegen Pferdesteuer

CDU-Bundestagsabgeordneter im Gespräch mit Pferdezüchtern:

Bei einem Besuch auf dem Hof des erfolgreichen Eickeloher Züchters Conrad Hogrefe hat sich der CDU-Bundestags­abgeordnete Reinhard Grindel über aktuelle Themen der Pferdezucht in Niedersachsen informiert.
Ein großes Anliegen aller Zuchtverbände war der Erhalt des Schenkelbrandes als unverwechselbares Markenzeichen. „Wir erhalten den Schenkelbrand und wollen ihn auf den Rat der Wissenschaftler hin ab 2019 allerdings nur noch unter lokaler Betäubung erlauben. Damit stärken wir die Pferdezucht und beachten gleichzeitig den Tierschutz“, betonte Grindel.
Im Gespräch mit dem CDU-Politiker machten aber sowohl der stellvertretende Vorsitzende des Hannoveraner Verbandes, Jürgen Rump, als auch der Vorsitzende des Kreisreiterverbandes, Bernd Block, darauf aufmerksam, dass das sogenannte „Chippen“ zur Kennzeichnung der Pferde ein viel stärkerer Eingriff in die Tiergesundheit sei. Grindel sagte zu, bei den Koalitionsverhandlungen den Vorschlag einzubringen, den Schenkelbrand verbunden mit DNA-Tests als Alternative zum Einführen eines Mikrochips in das Gewebe des Pferdes zuzulassen, was nach EU-Recht möglich ist.
„Bei einer Anhörung im Bundestag haben Tierärzte darauf hingewiesen, dass das Chippen für mehr Folgeschäden sorgen kann als der Schenkelbrand. Insofern macht es Sinn, über Alternativen nachzudenken,“ so Grindel.
Enno Hempel von der Initiative „Pferdeland Niedersachsen“ sprach sich gegen die Einführung einer Pferdesteuer aus, wie dies bereits in einigen hessischen Kommunen geschehen sei. Grindel wandte sich gegen diese Pläne. „Solche Steuern würden vor allem Freizeitreiter und Familien mit Kindern treffen, die sich ohnehin schon für ihr Hobby einschränken müssen. Eine Pferdesteuer wäre ein schwerer Rückschlag für die gesamte Pferdebranche und würde gerade den reiterlichen Nachwuchs treffen.“
Die Situation der Pferdezucht bezeichneten alle Teilnehmer des Gesprächs als zunehmend schwierig. Es mache sich die schlechtere wirtschaftliche Lage in einigen wichtigen Ländern bemerkbar, die früher sehr viele deutsche Pferde gekauft hätten. Die Züchterin Claudia Mohlfeld aus Ahrsen machte auch darauf aufmerksam, dass die wachsende Zahl an Ganztagsschulen dazu führe, dass immer mehr Kinder zeitlich stark beansprucht seien und dann nicht mehr die Kraft hätten, sich um ein Pferd zu kümmern. Bernd Block verwies in diesem Zusammenhang auf Schulprojekte des Kreisreiterverbandes, um Kinder frühzeitig für das Reiten zu begeistern.
Insgesamt, war sich die Runde auf dem Hof Hogrefe aber einig, stehe gerade die Hannoveraner Zucht angesichts der fachlich hervorragenden Arbeit auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben und einer nach wie vor guten Vermarktung durch den Verband sehr ordentlich da.


Sprachen über Pferdezucht: Bernd Block, Conrad Hogrefe, Claudia Mohlfeld, MdB Reinhard Grindel, Jürgen Rump und Enno Hempel (v.l.)

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