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Rotenburger Kreiszeitung vom 20.07.13

Grindel will „um jeden Hektar kämpfen“

CDU-Bundestagsabgeordneter trifft Landvolk in Deepen

Der heimische CDU-Bundestags­abgeordnete Reinhard Grindel hat sich in Deepen mit Vertretern des Landvolks Rotenburg-Verden und besorgten Landwirten getroffen. In der dortigen Gemeinde soll ein neues Naturschutzgebiet entstehen, das die Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen erheblich einschränken dürfte.
„Wir müssen um jeden Hektar kämpfen. Die Pachtpreise steigen auch deshalb ständig, weil die landwirtschaftlichen Flächen immer weniger werden. Naturschutz muss man mit den Menschen und nicht gegen sie machen“, betonte Grindel in einer Mitteilung an die Medien. In Gesprächen mit Landrat Hermann Luttmann und Kreistagsabgeordneten wolle er jetzt ausloten, ob es nicht völlig ausreicht, die entsprechenden Flächen als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen.
Die Landwirte verwiesen in dem Gespräch mit dem CDU-Abgeordneten darauf, dass wenige Kilometer weiter im Heidekreis Flächen entlang der Veerse überhaupt nicht unter Schutz stehen. Man habe den Eindruck, dass die Naturschutzbehörde willkürlich handele. Es dürfe nicht sein, dass man auf eigenem Grund und Boden praktisch keine Bewirtschaftung mehr vornehmen dürfe. Grindel: „Die Landwirte sind Landschaftspfleger. Wir müssen gerade jungen Bauern die Chance geben, ihre Betriebe weiter zu entwickeln.“
Dass der Nachwuchs in der Landwirtschaft gesichert ist, betonte Landvolkchef Gerhard Eimer. 40 Prozent der Auszubildenden kommen mittlerweile nicht selbst von einem Hof, sondern sind von der Technik begeistert und sehen den Beruf des Landwirts als sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Landvolk-Geschäftsführer Carsten Hipp warb in Zusammenhang mit dem Thema Windenergie dem Abgeordneten gegenüber für die Gründung von Bürgerwindparks. Hipp: „Wer auf die Anlagen schaut, soll auch von ihnen profitieren, auch wenn er keine Flächen hat, auf denen sie stehen. Wir wollen nicht nur Investorenmodelle.“ Das Landvolk wünscht, dass die Rahmenbedingungen für Windparks nicht zu eng gezogen werden. So solle künftig bei der Berechnung der Abstandsflächen zwischen Siedlungs¬gebieten und Einzelhöfen unterschieden und auch der Abstand zum Wald und Naturschutzflächen flexibler gehandhabt werden. Diese Grundsätze sollen nach den Vorstellungen des Landvolks in die nächste Raumordnungsplanung einfließen.


Ortstermin in Deepen: Reinhard Grindel MdB (3.v.l.) in Gespräch mit dem Vorsitzenden des Landvolks Gerhard Eimer (3.v.r.) und den betroffenen Landwirten

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