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Böhme-Zeitung vom 08.08.13

Ein Lob von Frau zu Frau

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen besucht Familienunternehmen Wesseloh-Bau

at Schneverdingen. Besser hätte Reinhard Grindel das Besuchs­programm für Ursula von der Leyen nicht aussuchen können: Der CDU-Bundes­tags­abgeordnete und die CDU-Bundes­arbeits­ministerin machten am gestrigen Mittwoch auf Grindels Sommertour Halt bei der Firma Wesseloh-Bau in Schneverdingen.
Gleich mehrere Themen, die von der Leyen aus ihrem derzeitigen Arbeitsgebiet und auch aus ihrem vorherigen als Bundesfamilienministerin interessieren, sind dort fassbar. Das mittelständische Familienunternehmen mit seinen rund 50 Mitarbeitern wird von Susann Wesseloh geleitet. Sie ist bestes Beispiel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie Grindel meinte. Zudem stehe das Unternehmen zu Projekten wie dem Generationenwohnen. Dennoch drehte sich die erste Problematik, die Susann Wesseloh ansprach, weniger um ihren eigenen Spagat zwischen Muttersein und Chefsessel, als vielmehr um die Befürchtung, dass das Niveau der Bewerber auf einen Ausbildungsplatz in dem Baubetrieb weiter sinken könnte.
Noch habe das Unternehmen keine Sorge, Nachwuchs zu finden, so Susanne Wesseloh. allerdings: „Wir merken, dass das Wissensniveau stark nachlässt und überlegen, ob wir nicht Eignungstests einführen sollen.“
Ursula von der Leyen mochte dieses Bild nicht ganz nachvollziehen. Schließlich wirke der Pisa-Schock inzwischen. Allerdings: Vor 5 oder 10 Jahren hätten sich noch 30 bis 40 junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz beworben, heute seien es weniger: „Daran merkt man die Veränderung. Jetzt bekommen auch Menschen eine Chance, die sonst nicht zum Zuge gekommen wären.“ Deshalb sei es nun verstärkt Aufgabe, in die Schulen „hereinzugehen“, damit die Schüler ihren Weg zum Schulabschluss auch schafften.
Ein Lob heimste von der Leyen dann aber doch ein: Für den einjährigen Sohn haben Susann Wesseloh und ihr Mann Oliver John-Wesseloh pünktlich zum Start des gesetzlichen Anspruchs einen Krippenplatz bekommen. Die Ministerin hörte das gern, vor allem weil sie vor sechs Jahren die Grundlage dafür erarbeitet hat. Es sei bei der Krippe als auch vor einigen Jahren, als das Recht auf einen Kindergartenplatz eingeführt wurde, darum gegangen, die Eltern aus der Rolle der Bittsteller herauszuholen. „Viele Kommunen merkten erst da, wie groß der Bedarf eigentlich ist.“

Erzieherinnen unterbezahlt

Geschäftsführerin Wesseloh ließ nicht locker: Sie gab ihren Gästen, darunter auch CDU-Landtagsabgeordneter Lutz Winkelmann, auf den Weg, den nächsten Schritt zu gehen, die Betreuungszeiten der Schulen zu erweitern. Zudem monierte sie, dass die Erzieherinnen zwar inzwischen sehr gut ausgebildet, aber unterbezahlt seien.
Anders herum nutzte die Arbeitsministerin den Termin, um sich bei Wesseloh-Bau zum Thema Werks- besser Scheinwerksverträge zu erkundigen. „Da wird manche Lücke im Gesetz gnadenlos ausgenutzt. Wie sind Ihre Erfahrungen?“ Seniorchef Peter Wesseloh konnte nur nicken. „So günstig können wir gar nicht sein“, meinte er zu manchen Angeboten. „Je niedriger die Zahl, umso unglaubwürdiger.“
Er forderte mehr Kontrolle im Fall von „Sub-, Sub-, Subunternehmen“. Da stimmte ihm Ursula von der Leyen zu - fügte aber an, dass wohl auch das Gesetz geändert werden müsse, um die Verantwortung beispielsweise in Sachen Sozialversicherung festzulegen.


Alles im Griff: Ursula von der Leyen (2. von links) und Reinhard Grindel (links) auf Sommertour im Familienbetrieb von Susann Wesseloh und ihrem Mann Oliver John-Wesseloh.

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