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Rotenburger Kreiszeitung vom 10.08.13

„Dort prüfen, wo die Gleise liegen“

Liste der Landesregierung zu reaktivierbaren Bahnstrecken sorgt in der CDU für Kritik

Rotenburg. Früher fuhren Eisenbahnen durch das heutige Stadtgebiet Rotenburgs nach Brockel. Heute zieht sich dort, wo ehemals die Gleise lagen, ein rot gepflasterter Radweg durch die Wümmestadt. Lediglich nahe des Berliner Rings sind noch Reste des Gleiskörpers im Asphalt zu erkennen.
Dennoch steht die Strecke Rotenburg – Brockel auf einer Liste mit möglichen Trassen zur Reaktivierung, die das Niedersächsische Wirtschaftsministerium vor wenigen Tagen veröffentlichte. Sie gehört damit zu 58 möglichen Bahnstrecken, die in einer ersten Phase unter die Lupe genommen werden sollen.
Unsinnig nennen das der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, MdL Mechthild Ross-Luttmann und der CDU-Fraktionschef im Landtag, Björn Thümler. Seit Jahren sei doch diese Strecke rückgebaut worden.
„Diese Liste weckt Erwartungen, Hoffnungen und natürlich auch Ängste bei den Anwohnern“, erklärt Ross-Luttmann beim Pressetermin an der ehemaligen Trasse nahe der Feuerwehr. „Ich erwarte von einem Minister, dass er sich vorher besser informiert. Wenn ich schon darüber nachdenke, Strecken zu reaktivieren, dann dort, wo noch Gleise liegen und es vertretbar ist“, so die Abgeordnete.
Generell stößt das Vorhaben von SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies, das Angebot auf der Schiene in Niedersachsen zu verbessern, auf Zustimmung bei der Oppositionspartei. „Es ist schon gut, dass man verschiedene Strecken auf Reaktivierbarkeit prüft“, meint Thümler.
Auch seine Parteikollegin hält den Weg der Landesregierung für richtig. „Doch die Mittel dafür sind begrenzt. Zumal laut Herrn Lies die Kommunen sich mit 25 Prozent beteiligen sollen. Weniger die Idee ist das Problem, als die Art und Weise“, so Ross-Luttmann.


Hier fährt schon lange kein Zug mehr: Reinhard Grindel (v.l.), Mechthild Ross-Luttmann und Björn Thümler an der ehemaligen Strecke.

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