Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Rundschau vom 01.09.13

Bundestagskandidaten beziehen Stellung
Thema Energiepolitik

Reinhard Grindel
Für klare Grundlagen

Das Verhalten der SPD beim Thema Fracking ist ein Trauerspiel. Vor der Landtagswahl hat die SPD ein sofortiges Moratorium versprochen. Nach der Wahl erklärt SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies gegenüber den Bürgerinitiativen, es müsse für mehr „Akzeptenz“ bei der Erdgasförderung gesorgt werden.
Viele bei den Bürgerinitiativen und den Grünen hat diese Haltung der SPD sehr enttäuscht. Das kann ich gut verstehen. Wir brauchen nicht Akzeptanz für Fracking. Wir brauchen klare gesetzliche Grundlagen. Dazu hat Bundesumweltminister Peter Altmaier bei seinem Auftritt in Rotenburg das Nötige gesagt: mit der CDU wird es Fracking mit wassergefährdenden Stoffen nicht geben. Das Gas liegt seit Millionen von Jahren in den Gesteinsformationen, da kommt es auf ein paar Jahre mehr auch nicht mehr an. Die Industrie muss jetzt umweltschonende Frack-Flüssigkeiten entwickeln. Voraussetzung für Fracking muss ferner die vollständige Aufbereitung des Lagerstättenwassers und eine umfassende Bürgerbeteiligung sein.
Die Energiewende werden wir weiter vorantreiben. Das darf aber nicht zu immer höheren Strompreisen führen. In den Bestand genehmigter Anlagen wird die CDU nicht eingreifen. Investoren müssen sich auf die Zusagen verlassen können. Bei künftigen Anlagen müssen wir aber die Einspeisevergütung so ausgestalten, dass sich die erneuerbaren Energien dem Markt annähern.
Außerdem müssen wir die gravierenden Versäumnisse von Rot-Grün in den Bereichen Netzausbau und Speichertechnologie ausbügeln. Es reicht nicht nur, erneuerbare Energien zu produzieren. Wir müssen sie dahin transportieren, wo sie gebraucht werden. Und wir müssen die Energie besser speichern, um sie zu nutzen, wenn sie gebraucht wird. Schaffen wir das, wird die Energiewende einen großen Schritt vorankommen.
Einen Beitrag dazu leisten muss die Energieeinsparung. Hier haben wir mit dem Programm zur energetischen Gebäudesanierung die richtigen Weichen gestellt. Ich bin außerdem sehr froh, dass wir in einem überparteilichen Konsens mit SPD und Grünen ein Endlagersuchgesetz verabschiedet haben. Wir dürfen das Problem der Entsorgung des hochradioaktiven Atommülls nicht den nachfolgenden Generationen überlassen. Mit der Endlagersuche im gesellschaftlichen Konsens haben wir einen über 30 Jahre währenden Streit beigelegt und die Grundlage geschaffen, um geologisch unangreifbar ein sicheres Endlager zu finden.


zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB