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Rotenburger Rundschau vom 25.08.13

Bundestagskandidaten beziehen Stellung
Thema Agrarpolitik

Reinhard Grindel
Druck von der Fläche

Mein Leitbild in der Agrarpolitik ist der eigentümergeführte bäuerliche Familienbetrieb. Große Investoren dürfen in der Landwirtschaft nicht die Oberhand gewinnen, sonst steigen die Pachtpreise ins Unermessliche. Deshalb hat die CDU im Baugesetzbuch verankert, dass über große Stallneubauten in Zukunft vor Ort in der Kommune entschieden werden soll.
Die Pachtpreise würden auch steigen, wenn Rot-Grün sich durchsetzt und noch mehr Flächen aus der Produktion herausgenommen würden. Die Hälfte der Betriebe beteiligt sich schon heute an Agrarumweltprogrammen. Da gibt es keinen Nachholbedarf. Bei Ausgleichsmaßnahmen sollten in Zukunft Geldleistungen angeboten werden dürfen und nicht immer nur bestes Ackerland. Wir müssen den Druck von der Fläche nehmen.
Die von Rot-Grün geplanten Kürzungen der Flächenprämien lehne ich ab. Es muss bei den Direktzahlungen bleiben, mit höheren Prämien für die ersten Hektar, um kleineren Betrieben zu helfen. Um Junglandwirten Mut zu machen, die Landwirtschaft der Eltern fortzuführen, brauchen wir gezielte Fördermaßnahmen. Was wir überhaupt nicht brauchen, ist eine Verdoppelung der Erbschaftssteuer, die jungen Landwirten jede Chance nimmt, weiterzumachen.
Die CDU hilft den Landwirten konkret: mit der Fortführung der eigenständigen landwirtschaftlichen Sozialversicherung, der Agrardieselsteuer und der Vorsteuerpauschale. Die Milchpreise stabilisieren sich. Das war nicht immer so. Deshalb muss es bei der Milch und auch für andere Bereiche der Landwirtschaft bei einem von der EU gut gespannten Sicherheitsnetz für Markteinbrüche bleiben. National könnte die neue Bundesregierung mit einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage den Landwirten mehr Sicherheit geben. Insgesamt dürfen wir die Landwirte nicht ständig gegeneinander ausspielen. Konventionelle gegen Biobauern, Betriebe mit und ohne Biogasanlage, größere oder kleinere Familienbetriebe. Gute fachliche Praxis hängt nicht mit Größe oder Ausrichtung eines Betriebes zusammen, sondern mit verantwortungsvollem Umgang bei der artgerechten Tierhaltung und guter Hygiene im Stall. Die CDU ist für einen zurückhaltenden Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und für den Schutz des Trinkwassers. Die Landwirtschaft in unserem Wahlkreis ist aber nicht so intensiv, dass man den Bauern mit generellen Vorbehalten begegnen müsste. Ohne unsere Landwirte wäre unsere Kulturlandschaft nicht in einem so guten Zustand.


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