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Böhme-Zeitung vom 06.09.13

Reinhard Grindel: Großes Interesse an Menschen

CDU-Bundestagskandidat bezeichnet sich als authentisch, gerade und berechenbar

at Soltau. Eigentlich kennt er alle und jeden. Mit Vor- und Zuname, mit Beruf, Amt, mit Partnern und Kindern – letzteres zumindest dem Erzählen nach. Es ist wie ein Markenzeichen. Wo andere an ihre Gedächtnisgrenzen stoßen, weiß Reinhard Grindel Bescheid.
Ist das das Politiker-Gen? Reinhard Grindel, CDU, 51, schüttelt den Kopf. Nein, das habe ausschließlich etwas mit dem Interesse für Denjenigen ihm gegenüber zu tun, sagt er. „Das ist mein Interesse an dem Menschen, dessen Würdigung.“
Sagt’s und springt vom Stuhl auf. Im Gewimmel in der Soltauer Marktstraße hat er Ratsfrau Erika Bierwag entdeckt. Grindel beugt sich ihr entgegen. Er ist groß, sie nicht. Händeschütteln. Nach einem herzlichen „Wie geht’s“ und noch ein wenig Persönlichem ist er wieder da.
Präsent ist Grindel. Nicht nur körperlich, sondern auch mit seinem Wissen über alle heiß diskutierten Themen dieser Tage. Fracking, Doping, A-7-Ausbau, NSA, Y-Trasse, Lokales, Regionales, Bundespolitik – alles hat er im Kopf, auf die meisten Fragen eine Antwort.
Das muss er: Seine Wähler im Wahlkreis sind an dem interessiert, was bei ihnen um die Ecke und in der weiten Welt passiert. Und Grindel will am 22. September zum dritten Mal in den Bundestag einziehen, direkt und nicht mit dem Umweg über seinen 10. Listenplatz. Er will es, er kämpft. Ausruhen kann er später. Anders ist das Programm nicht zu deuten, das er sich bis zum Wahlsonntag auferlegt hat. Sechs Veranstaltungen täglich, sieben Tage die Woche, zwischendurch Debatte im Bundestag. Er will, dass es gerecht zugeht. Auch im Wahlkampf.
Ihm einen Plan B zu unterstellen, das ist etwas, das ihn anficht. „Das ist ein Ehrenamt, ich als Politiker ändere mich nicht“, betont Grindel. Und meint damit seinen möglichen Aufstieg in die Führungsspitze des Deutschen Fußballbundes, DFB. Einstimmig wurde er jetzt als Schatzmeister nominiert, die Wahl ist Ende Oktober. Da könne man sich doch freuen, sagt Grindel. Seine politische Arbeit werde nicht unter dem Ehrenamt leiden, verspricht er. Und das wisse auch jeder, der ihn kenne.
Sein Plan B sähe übrigens anders aus: „Ich würde zurück in meinen Beruf gehen.“ Grindel ist Fernsehjournalist, vor dem Einzug in den Bundestag leitete er zunächst das ZDF-Studio in Berlin, später das in Brüssel. Geboren wurde er in Hamburg, nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne, lebt in Rotenburg (Wümme).
Seit 1977 engagiert er sich bei den Christdemokraten. Seit 11 Jahren ist er im Bundestag. Innenpolitik ist sein Schwerpunkt, Kultur und Medien auch und Sport. Er war Mitglied im Gorleben-Untersuchungsausschuss. Das Ehrenamtsgesetz zählt er auf, wenn man ihn fragt, was er erreicht hat. Davon profitierten auch die Berufsfeuerwehrleute der Bundeswehr in Munster.
Und die massive Ausweitung der Ausbildungskapazität am Standort der Bundespolizei in Walsrode schreibt er sich auf seine Erfolgs-Fahne. Dann seien da noch die vielen „kleineren Sachen“: Die bundespolitische Unterstützung für örtliche Firmen, die Sorge um eine Familie, die er dabei mit seinem persönlichen Einsatz unterstützte, ihren Sohn aus dem Ausland nachzuholen.
11 Jahre im Bundestag, da kenne man eine ganze Menge Leute. „Das ist mein Privileg, dass ich viel bewegen kann. Wenn man sie persönlich anspricht, Leistungen wertschätzt.“
Was ihn ärgert, sind Menschen, die nicht nachfragen. „Reflexartig gehen da Erregungswellen über das Land.“ Er selbst verschaffe sich gerne Kenntnis über den wahren Sachverhalt. „Das sollte man als Politiker schon versuchen.“
Ich bin authentisch, gerade und berechenbar. Ich gebe mich so, wie ich bin. Wenn ich an etwas glaube, dann ziehe ich es auch durch“, sagt Grindel über Grindel. Er macht es am Beispiel Y-Trasse deutlich: „Ich bin wirklich überzeugt, dass das nicht bezahlbar ist. Die Variante 3, die ich befürworte, das ist die richtige.“
Ein konkretes Thema hat sich für Grindel im bisherigen Wahlkampf nicht herauskristallisiert, dafür viele einzelne, die er immer wieder an den Wahlkampfständen in den Städten und Gemeinden des Wahlkreises diskutiert. Für ihn ein Zeichen dafür, dass es den Menschen im Großen und Ganzen gutgehe: „Und wenn nicht, dann sehen sie auch keine Lösung bei Rot-Grün“, so seine Erkenntnis.
Dennoch ist er weiter Wahlkämpfer, weil sich die Menschen immer später entschieden, wo sie ihr Kreuz machten. Um die Unentschlossenen will der Christdemokrat bis zum Schluss kämpfen. Sein Ziel ist es, die CDU so stark wie möglich zu machen.


Reinhard Grindel

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