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Böhmezeitung vom 11.09.13

Walsroder Straße erneut im Petitionsausschuss

Tempo-30-Forderung: Soltauer Initiative schaltet Bundestagsabgeordneten Grindel ein

wu Soltau. Dicht an dicht fahren die Autos die Walsroder Straße in Soltau entlang. Ein Lastwagen nach dem anderen rattert über den Bahnübergang. Jens-Peter Zacharias steht mit Nachbarn am Straßenrand. „Und nachts ist das noch lauter.“ Da sei zwar weniger Verkehr auf der Straße – aber entsprechend schnell werde gefahren. „Das scheppert und klappert.“
Peter Hinz nickt: „Ich schrecke nachts regelmäßig hoch.“ Seitdem das nächtliche Tempo- 30-Limit aufgehoben wurde, hat sich die Situation nach Worten der Anwohnersprecher deutlich verschärft. Auf ihre Bitte an Landtagspräsident Bernd Busemann, das Tempolimit wieder einzuführen, haben sie nun eine Antwort erhalten: Busemann hat das Schreiben an den Petitionsausschuss des Landtags weitergeleitet.„Wir sollten ein bisschen Geduld haben, heißt es“, sagt Zacharias. Zunächst werde eine Stellungnahme der Landesregierung eingeholt, so die Antwort Busemanns. Doch Geduld, das heißt für die Anwohner der Walsroder Straße, der Landesstraße 163, nicht, dass sie untätig auf eine Entscheidung warten. Sie wollen weiter für die Geschwindigkeitsbegrenzung kämpfen, die sie durch ihre Hartnäckigkeit vor sechs Jahren aus Lärmschutzgründen erreicht hatten.
Doch nun hat der Landkreis die Tempo-30-Schilder abgebaut, weil nach der Sanierung der Straße die Voraussetzungen für diese Anordnung nicht mehr vorlägen. „Eines Morgens waren alle Schilder auf einmal abgebaut.“
Parallel zu dem Busemann-Schreiben haben sie den CDU-Bundestagabgeordneten Reinhard Grindel eingeschaltet – und stellen dem Politiker beim Ortstermin die Situation dar. Die Bundespolitik sei für die Landesstraße zwar nicht zuständig, sagt Grindel. Er könne die Sorgen der Anwohner aber nachvollziehen – und sichert zu, sich an die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden zu wenden.
„Ich werde die Leiterin bitten, eine erneute Zählung durchführen zu lassen“, kündigt er an. Damit solle festgestellt werden, ob der Verkehr seit Aufhebung des Tempolimits wieder zugenommen hat und wie laut es an der Straße tatsächlich sei.
Außerdem will er ansprechen, ob wenigstens bis zur Fertigstellung der Autobahn-Anschlussstelle Schneverdingen die Tempo-30-Schilder wieder aufgestellt werden können. Denn ein Ziel der Anschlussstelle ist, dass der Lkw-Verkehr künftig dort auf die Autobahn fährt und nicht mehr durch Soltau.
Darauf hoffen auch die Anwohner. Denn derzeit nutzten viele Lkw die Böhmestadt anstatt über die Autobahn zu fahren – nach ihrer Vermutung, um Kilometer und Mautgebühren zu sparen. Besonders nachts sei das zu merken. An die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer halte sich kaum einer, so die Beobachtung von Anwohnerin Erika Petersen: „Die nehmen den Fuß nicht vom Gas, das geht als wilde Jagd einfach durch die Stadt.“


Im Gespräch mit Anwohnern der Walsroder Straße sagt der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (links) zu, sich an die Landesbehörde für Verkehr zu wenden.

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