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Rotenburger Kreiszeitung vom 17.09.13

Kulturelle Arbeit als Brückenbau

Grindel bei Abschluss der Angerburger Tage

Rotenburg. Kulturelle Zusammenarbeit sei auch gleichzeitig Brückenbau. Das sagte Reinhard Grindel (CDU) bei den 59. Angerburger Tagen. Seine Rede, als Abschluss der Veranstaltung, beschäftigte sich mit dem Thema „Unser Kulturerbe – Reichtum und Auftrag“
In den vergangenen vier Jahren, so Grindel, seien die Ausgaben für die Kulturarbeit im östlichen Europa vom Bund von 13 auf 20 Millionen Euro erhöht worden. Grindel: „Wenn wir die Zukunft eines gemeinsamen Europas glaubwürdig bauen wollen, brauchen wir Erinnerung. Das geht über historische Fakten und Opferzahlen hinaus.“ Deshalb sei es wichtig, dass jetzt mit dem Baubeginn des Dokumentationszentrums der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ein großer Schritt getan worden sei. Außerdem sei es wichtig, die Zeugnisse der Erlebnisgeneration für die nachfolgende Generationen zu bewahren. In welchem Geist man die Aufarbeitung unserer gemeinsamen Geschichte vornehme, spiegele sich in diesem Satz der Stiftungskonzeption gut wider: „Unrecht hat in der Geschichte oft zu neuem Unrecht geführt, doch schafft früheres Unrecht keine rechtliche oder moralische Legitimation für neues Unrecht.“
Er sei dankbar, so Grindel weiter, dass wir heute zu einem Vertreibungsbegriff gekommen seien, der sich nicht nur auf den Zweiten Weltkrieg und die Auseinandersetzungen in Europa beschränke. Ein Blick in die heutige Zeit zeige, dass das, was die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ als Ziel verfolge, nämlich auf heutige Vertreibungsschicksale hinzuweisen, aktueller denn je sei.
Reinhard Grindel erinnerte an das dieses Jahr 60 Jahre alt gewordene Bundesvertriebenengesetz. Zwölf Millionen Heimatvertriebene seien in Deutschland integriert worden. Die Vertriebenen hätten gewusst, dass ein Zusammenleben nur gelingen könne, wenn sie ihren eigenen Beitrag leisten und sie aus ihrer neuen Situation eine Erfolgsgeschichte machten. Das treffe auch für die Integration von Aussiedlern zu. Grindel: „Die Solidarität der aufnehmenden Gesellschaft und der Wille der Vertriebenen, zu dieser Gemeinschaft gehören zu wollen, hat dazu geführt, dass die Integration der Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland eine Erfolgsgeschichte wurde.“ bn


Reinhard Grindel MdB sprach zum Abschluss der Angerburger Tage.

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