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DFB-Bundestag vom 25.10.13

Rede auf dem DFB-Bundestag in Nürnberg am 25. Oktober 2013

Lieber Wolfgang Niersbach,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
meine Damen und Herren,

mein Name ist Reinhard Grindel, ich bin 52 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder. Ich bin 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes und war in den letzten drei Jahren der Anti-Korruptionsbeauftragte des DFB.
Ich habe u.a. einen Mitarbeiterkodex für die hauptamtlich Beschäftigten des DFB mit erarbeitet und an einem Präventionsprogramm gegen Spielmanipulation mitgewirkt. Dadurch habe ich vertiefte Einblicke in die DFB-Zentralverwaltung bekommen. Das war wertvoll, weil der Schatzmeister auch ein Bindeglied zwischen Hauptamt und Ehrenamt ist. Ich möchte meinen Beitrag leisten für eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt, mit gegenseitigem Verständnis füreinander.

Ebenso war ich in den letzten drei Jahren Mitglied der Kommission Steuern und Abgaben und ich bin Mitglied im Lenkungskreis Kompetenzzentrum. Ich habe dadurch viele Probleme kennen gelernt, die den Alltag des Schatzmeisters ausmachen.

Ich fühle mich gut vorbereitet auf diese Aufgabe, was auch an den vielen guten Gesprächen liegt, die ich in den letzten Wochen und Monaten mit Wolfgang Niersbach, Helmut Sandrock und vor allem mit Stefan Hans hatte. Ganz besonders dankbar bin ich für die große Unterstützung, die ich von Horst R. Schmidt erhalten habe. Ich weiß, lieber Herr Schmidt, was dieser Tag für einen großen Einschnitt für Sie darstellt. Umso mehr bin ich dankbar, in welch vertrauensvoller und harmonischer Weise Sie mich bei der Vorbereitung auf dieses Amt unterstützt haben. Das habe ich als großen Vertrauensbeweis empfunden. Herzlichen Dank Horst R. Schmidt!

Ich komme aus einem Landesverband. Das wird man merken. Ich bin für eine starke DFB-Zentrale in Frankfurt. Ich bin für einen starken Ligaverband. Ich bin aber auch für 21 starke Landesverbände. Der Schatzmeister des DFB muss sich um die finanziellen Rahmenbedingungen kümmern, damit wir „weltmeisterlichen“ Spitzenfußball spielen. Den Schatzmeister des DFB muss aber auch bekümmern, dass wir jedes Jahr Mannschaften verlieren. Wenn es an der Basis gut funktioniert, dann klappt es auch an der Spitze.

Damit es an der Basis funktioniert, brauchen wir ein starkes Ehrenamt. Der demographische Wandel wird eine der großen Herausforderungen für den DFB. Wir werden in Zukunft weniger ehrenamtlich Tätige haben, aber sie werden mehr Aufgaben erfüllen müssen. Deshalb brauchen die Ehrenamtler vielfältige Unterstützung. Das ist die Botschaft des Amateurkongresses in Kassel. Wir brauchen Vereinsberatung, Serviceangebote, Fortbildung und vieles mehr. Der Masterplan Amateurfußball beschreibt den Weg. Dabei darf der DFB seine Verbände nicht im Stich lassen.

Der Schatzmeister des DFB ist der Hüter des Grundlagenvertrages. Der Schatzmeister muss sich auch für die Interessen des Ligaverbandes stark machen. Ich habe das bereits in der Vergangenheit getan. Reinhard Rauball und Christian Seifert wissen das. Ich wünsche mir eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die von Offenheit und Transparenz geprägt ist. Vereint für den Fußball heißt, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen, dann gewinnen wir auch gemeinsam.

Der DFB-Schatzmeister ist auch der Schatzmeister der Stiftungen. Soziale Verantwortung wahrnehmen und sich um das Kerngeschäft kümmern, das sind keine Gegensätze, sondern das bedingt sich einander. Wenn wir für eine gute Integration eintreten, dann tun wir das nicht nur aus einer sozialen Verantwortung, sondern weil wir eine gute Zukunft für den Fußball wollen. Man braucht doch nicht nur in den großen Städten, sondern auch in den Mittelzentren auf die Fußballplätze zu schauen, wenn da die E- oder F-Jugend spielt, um zu erkennen: wenn wir bei der Integration nicht erfolgreich sind, dann ist der Fußball der Zukunft nicht so erfolgreich.

Viele Aufgaben, viele Herausforderungen. Ich fühle mich gut vorbereitet. Aber um erfolgreich zu sein, brauche ich Ihre und Eure Unterstützung. Darum bitte ich. Nicht nur heute bei der Wahl, sondern gerade in den kommenden drei Jahren bei der alltäglichen Arbeit.


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