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Rotenburger Kreiszeitung vom 13.11.13

„SPD beim Fracking halbherzig“

CDU-Abgeordneter Reinhard Grindel wendet sich an Bundesumweltminister Peter Altmaier

Rotenburg. „Der zurzeit in den Koalitionsverhandlungen angestrebte Kompromiss, Frackingmaßnahmen im Schiefergas vorläufig zu untersagen, aber im Tight Gas zuzulassen, wäre ein Ergebnis, mit dem die Menschen in meiner Region auf keinen Fall leben könnten“, betonte CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel in einem Schreiben an Bundesumweltminister Peter Altmaier. Laut Grindel plädieren vor allem SPD und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) für ein solches Vorgehen. „Diese halbherzige Vorgehensweise liegt ausschließlich im Interesse der Erdgasunternehmen, denen ohnehin eine Ausbeutung von Tight Gas-Vorkommen im Augenblick ausreicht“, so Grindel.
Der CDU-Abgeordnete kritisiert, dass der niedersächsische Wirtschaftminister Olaf Lies sich für Fracking im Tight Gas ausgesprochen hat und negative Umweltauswirkungen beim Fracking in tieferen Sandsteinschichten ausschließt. Es sei zwar richtig, dass Abbaumaßnahmen in 5000 Metern das Grundwasser weniger gefährden als in 1000, aber die Leitungen zu Tight Gas-Vorkommen gingen häufig durch Trinkwasserschutz- oder Trinkwassergewinnungsgebiete. Dadurch sei eine Gefährdung bei schadhaften Leitungen weiter gegeben. Der CDU-Politiker drängt mit seinem Schreiben daher vor allem auf einen Punkt: „Von zentraler Bedeutung ist das Problem der Aufarbeitung des Flowback, der aus Lagerstättenwasser, chemischen Substanzen und Kleinstbestandteilen der betroffen Formationen besteht.“ Dieser enthalte giftige Schadstoffe. Durch poröse Leitungen seien in der Region immer wieder Bodenverunreinigungen durch Lagerstättenwasser entstanden mit gravierenden Auswirkungen für landwirtschaftliche Betriebe und das Grundwasser. Verpresst werde das Lagerstättenwasser von den Unternehmen in der Regel in 800 Metern Tiefe, so dass ein Kontakt zum Grundwasser stattfinden könne. „Voraussetzung für eine weitere Zulassung von Fracking in Tight Gas-Vorkommen muss deshalb sein, dass das Lagerstättenwasser vollständig aufgearbeitet oder zumindest eine Verpressung in 5000 Metern Tiefe zur Auflage gemacht wird“, fordert Grindel in seinem Schreiben.


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