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Journal am Mittwoch vom 29.01.14

Mehr Anerkennung für Pflegeberufe

Reinhard Grindel zu Besuch im MCH

Rotenburg. Die Situation in der stationären Pflege war Thema beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel im Matthias-Claudius-Altenhilfe e.V. in Rotenburg. Der Verein ist Träger der diakonischen Altenpflegeeinrichtungen Matthias-Claudius-Heim und Haus Hemphöfen in Rotenburg sowie dem Beekehaus in Scheeßel.
„Ich begrüße es sehr, wenn sich die Politik vor Ort ein Bild macht und mit Mitarbeitenden in den Dialog geht“, sagt Heiko Müller, Geschäftsführer und Vorstand des Matthias-Claudius-Altenhilfe e.V. So hatte er zu diesem Treffen die Pflegedienstleitungen der drei Häuser eingeladen. In einem sehr anregenden und offenen Gespräch nahm das Thema Nachwuchsförderung einen breiten Raum ein. „Da senden wir einen großen Hilferuf an die Politik“, sagt Müller. Die Personalknappheit in den Pflegeberufen nimmt dramatisch zu. Der Plan der Bundesregierung, die Ausbildung der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege zusammenzulegen, ist nach Meinung der Anwesenden ein Schritt in die richtige Richtung. „Jeder Fachmann sagt, das gehört zusammen“, bekräftigt Grindel im Gespräch. „Im Koalitionsvertrag haben wir uns verständigt, das Pflegeberufsgesetz dahingehend zu verändern. Die Ausbildung soll auch bei Umschulungen kostenlos sein und die Pflege insgesamt entbürokratisiert werden“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. Zusätzlich müssten die Vergütung und die Arbeitsbedingungen an vielen Stellen verbessert werden. Dörte Poppe vom Matthias-Claudius-Heim, Maren Vogel aus dem Haus Hemphöfen und Benjamin Riebesel vom Beekehaus hatten dazu viele Vorschläge zu machen.
Beispielsweise ist es für die Pflegedienstleitungen ein großes Problem, dass der Medizinische Dienst häufig länger als ein Vierteljahr braucht, um ein Pflegestufen-Gutachten zu erstellen. Wenn eine Person in ein Pflegeheim kommt, hat das Personal häufig viele Wochen und Monate einen hohen Pflegeaufwand zu betreiben, ohne dass er extra vergütet wird, weil das Gutachten noch nicht fertig ist. „Wir brauchen da schnellere Wege“, sagt Müller.
„Auf diese Art der Rückmeldung aus der Praxis sind wir Politiker angewiesen. Ich will das Thema gegenüber unserem Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann ansprechen. Gerne will ich ihn auch zeitnah in die Region holen, um die Fachleute aus der Praxis in größerer Runde unmittelbar mit den Entscheidungsträgern aus Berlin zusammenzubringen“, schlägt Grindel vor.
Der Abgeordnete nahm sich viel Zeit für das Gespräch und auch für eine anschließende Führung durch das Matthias-Claudius-Heim. Dabei traf er Harald Meyer, den Vorsitzenden von SINA, Senioren in Aktion. Der Verein betreut seit vielen Jahren das Kleine Café im Heim, das immer an den Wochenenden geöffnet ist und so Begegnungen zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern und auch den Anwohnern aus der Umgebung ermöglicht.


Fanden in Reinhard Grindel (dritter von links) einen interessierten Gesprächspartner: Dörte Poppe (von links), Maren Vogel, Heiko Müller, Peter Prigge und Benjamin Riebesel.

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