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Weser-Kurier vom 22.11.06

Schüler löchern Grindel mit vielen Fragen

Politik-Leistungskurs beschäftigt die Zukunft der Bundeswehr und der deutsche Arbeitsmarkt

Achim. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel stellte sich jetzt einer Fragestunde des Politik-Leistungskurses der 13. Klasse im Achimer Cato Bontjes van-Beek Gymnasium. Die eineinhalbstündige Diskussion rankte sich vor allem um die Zukunft der Bundeswehr und die Folgen der Globalisierung für den deutschen Arbeitsmarkt.
Ein aktueller Aufhänger für die Schüler war die Totenschändung durch deutsche Soldaten in Afghanistan. Sie wollten wissen, ob solche beschämenden Vorfälle durch eine Berufsarmee hätten vermieden werden können. „Ich bin eher vom Gegenteil überzeugt“, erleuterte Reinhard Grindel und wies in dem Zusammenhang auf die Übergriffe von US-Soldaten auf Gefangene in irakischen Gefängnissen hin. "Gerade eine Berufsarmee birgt die Gefahr, dass sich Verhaltensweisen verselbstständigen, die mit unseren Wertvorstellungen nicht in Einklang zu bringen sind", betonte der Unionspolitiker. Durch die Wehrpflicht bleibt aus seiner Sicht die Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft verankert. Wehrpflichtige brächten frischen Wind in die Kasernen, meint er. Und wenn sie sich länger verpflichteten, sei sichergestellt, dass sich der Bundeswehrnachwuchs an allgemein gültigen Werten dieser Gesellschaft orientiere.
Eine klare Position bezog der Bundestagsabgeordnete auch zum zweiten Themenkomplex, der Situation auf dem Arbeitsmarkt. „Wir werden den Wettlauf mit Niedriglohnländern nicht gewinnen können“, räumte er ein. In Zeiten der Globalisierung ist eine qualifizierte Ausbildung junger Menschen von daher wichtiger denn je, betonte er. In der Forschung und Entwicklung habe Deutschland Nachholbedarf. „Die Ideen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen“, brachte Grindel es auf den Punkt. Für den CDU-Bundestagsabgeordneten sind die Aufstockung der Mittel für Existenzgründer und besondere Förderung neuer Technologien erste Schritte der Bundesregierung in die richtige Richtung. Auch dass der Standort Deutschland durch die Unternehmenssteuerreform für ausländische Investoren attraktiver würde, so Grindel, schaffe zusätzliche Arbeitsplätze.


Grindel schaut den Schülern über die Schulter

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