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Achimer Kreisblatt vom 17.03.14

„Kabinenschweiß riechst du nicht auf Facebook“

DFB-Schatzmeister und MdB Reinhard Grindel spricht beim Frühlingsempfang der Oytener CDU über das unverzichtbare Ehrenamt im Sport

Oyten. „Vereine & Ehrenamt“ – unter dieses Motto hatt die Oytener CDU gestern Mittag ihren Frühlingsempfang im „Alten Krug“ gestellt. Rund 40 Gäste waren der Einladung gefolgt, neben Parteimitgliedern auch Vereins- und Verbandsvorsitzende, mit denen man „locker ins Gespräch kommen“ wolle, sagte CDU-Vorsitzender Dr. Kai Grönke. Als Gastredner begrüßte er den Rotenburger CDU-Bundestagsabgeordneten und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel.
Grönke selbst will nach neun Jahren kommunalpolitischen Engagements gern vom Ehrenamt ins Hauptamt wechseln und kandidiert bekanntlich bei der Oytener Bürgermeisterwahl am 25. Mai. Den gestrigen Empfang nahm er zum Anlass, allen ehrenamtlich Engagierten „Dank zu sagen für die geopferte Zeit“, für unzählige Feuerwehreinsätze und Übungsleiterstunden bis hin zu jedem für den guten Zweck gebackenen Kuchen. „Ehrenamt ist eine Säule der Gesellschaft. Es führt Menschen zusammen, verbindet sie, hält sinnstiftende Aufgaben bereit und schafft Zusammenhalt“, erklärte Grönke.
Das Ehrenamt im Sport ist das große Thema von MdB Reinhard Grindel, seit kurzem auch Schatzmeister des Deutschen Fußballbundes (DFB). Alle wirtschaftlichen Überschüsse des DFB würden im ideellen Bereich eingesetzt und damit zur Unterstützung der Ehrenamtlichen in den Amateurvereinen, betonte Grindel und nannte beispielhaft die Talentförderung und das zu den Vereinen reisende DFB-Mobil. Die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt allerdings würden schwieriger, etwa durch die geforderten flexiblen Arbeitszeiten. Grindels Anliegen ist es zu vermitteln, „dass ein Ehrenamt keine Last ist, sondern eine persönliche Bereicherung“, zum Beispiel die Chance, „am Lebensrädchen von jungen Menschen mitzudrehen“. Er persönlich habe an seine erste Grundschullehrerin nur rudimentäre Erinnerungen – aber sein erster Fußballtrainer, die von ihm gesetzten Rahmen und Werte, die damit verbundenen persönlichen Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse seien ihm bis heute lebhaft im Gedächtnis, sagte Grindel.
Ehrenamt trage zu einem erfüllten Leben bei; ein Ehrenamtler sei deshalb nicht der Dumme, sondern der Schlaue. Das müssten auch Arbeitgeber begreifen, denn von den Kompetenzen in Teamwork und Organisation, die Ehrenamtler mitbrächten, profitiere auch jeder Betrieb. Deshalb gelte es, für das Ehrenamt eine Anerkennungskultur zu schaffen, betonte Grindel.
Das Ehrenamt zu stärken, bedeute für Kommunen zum Beispiel, ordentliche Sportstätten und ausreichend Hallenzeiten vorzuhalten – „keine Goldrand-Lösungen, sondern Voraussetzungen für einen verlässlich geregelten Trainingsbetrieb“, erläuterte Grindel. Nur so könnten Kinder und Jugendliche heute bei der Stange gehalten werden, könne sich die Integrationskraft des Sports entfalten und Gemeinschaft geschaffen werden. Den Wert echter Erlebnisse statt virtuellen Lebens im Netz formulierte Grindel plakativ unter großem Beifall: „Kabinenschweiß riechst du nicht auf Facebook.“ pee


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