Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Pressemitteilung vom 27.03.14

Grindel: Amerikalinie ist viel teurer

CDU-Bundestagsabgeordneter kritisiert Verkehrsexperten der rot-grünen Landesregierung / Klares Bekenntnis gegen Y-Trasse verlangt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel hat sich sehr erstaunt über den Auftritt des Chefverkehrsplaners der rot-grünen Landesregierung bei der Initiative „Bürger für Umwelt“ gezeigt. Die Aussage Hans-Peter Wyderkas, eine Ertüchtigung der Amerikalinie für den Güterverkehr koste nur 200 Mio. Euro, stehe in krassem Widerspruch zur Trassenuntersuchung der Deutschen Bahn AG, die von 1,4 Mrd. Euro ausgehe. Grindel: „Der Bahndamm der Amerikalinie müsste auf der gesamten Stecke erneuert werden. Die Zahlen der rot-grünen Landesregierung sind mir deshalb völlig schleierhaft.“ Im Übrigen sei es häufig nicht sinnvoll, so Grindel, die Güterverkehre über Stendal in den Süden abfahren zu lassen. Viele Verkehre müssten hinter den Knoten Bremen und Hannover unmittelbar nach Westen und Süden geführt werden. Dazu reiche nach Untersuchungen der DB AG eine relativ günstige Ertüchtigung der Strecke Nienburg - Wunstorf. Der CDU-Parlamentarier kritisierte, dass alle Planungen für die Amerikalinie nur von einer reinen Ertüchtigung für den Güterverkehr ausgingen. „Das bedeutet für die Menschen entlang der Strecke, dass sie massiven zusätzlichen Bahnlärm ertragen müssten, aber keine Verbesserungen in den Anbindungen für den Personenverkehr erreicht werden. Aus diesen Gründen ist in meinen Augen eine Ertüchtigung der Amerikalinie abzulehnen.“ Als Beleg für einen Bruch von Wahlversprechen von Rot-Grün in Niedersachsen sieht Grindel die Aussage von Wyderka, die Y-Trasse bleibe nach wie vor im Rennen. „Es ist endlich Zeit, dass die Landesregierung der Y-Trasse eine klare Absage erteilt. Die Aussage von Herrn Wyderka, alle Trassenalternativen für die Hafenhinterlandverkehre würden in etwa gleich viel kosten, ist total falsch. Die Y-Trasse würde rund 3 Milliarden Euro kosten, die Trasse Ashausen - Suderburg in Verbindung mit der Ertüchtigung der Strecke Wunstorf - Nienburg würde mit rund 1,4 Milliarden Euro weniger als die Hälfte kosten.“ Grindel betonte weiterhin, dass die Studien der Bahn auch gezeigt hätten, dass es bei den Trassenvarianten weitere gravierende Unterschiede in der Zahl der betroffenen Anwohner und Naturschutzgebiete gäbe. Der CDU-Abgeordnete zeigte sich entsetzt, wie man auf der einen Seite seitens der Landesregierung den Menschen eine umfassende Bürgerbeteiligung verspricht, andererseits aber mit völlig falschem Zahlenmaterial operiert. So könne ein sachlicher Bürgerdialog nicht geführt werden.


Reinhard Grindel MdB

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB