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Walsroder Zeitung vom 24.04.14

„Allerkonzept für Mensch und Natur umsetzen“

CDU-Bundestagabgeordneter Reinhard Grindel diskutiert mit NABU und Landkreis / Alle Interessen berücksichtigen

Im Landkreis Heidekreis laufen die Vorbereitungen für eine Aller- Flusskonferenz der Landkreise Heidekreis, Verden und Celle. Wie umfassende Zukunftskonzepte für die Aller aussehen könnten, diskutierte Reinhard Grindel bei einem ersten Treffen mit Landrat Manfred Ostermann und Vertretern des NABU im Kreishaus. „Wir brauchen ein kreisübergreifendes Gesamtkonzept für die Zukunft der Aller, das die Interessen von Naturschutz, Anwohnern, Landwirten und Tourismus gleichermaßen berücksichtigt“, so der CDU-Bundestagabgeordnete nach dem Treffen.

Walsrode. Die Vertreter des NABU, Rolf Göbbert, Jörg Schiesgeries und Bernd Witthuhn, wünschen sich eine umfangreiche Renaturierung der Aller am Beispiel der Unteren Havel. Bei Europas größtem Flussrenaturierungsprojekt wurden unter anderem Uferbefestigungen zurückgebaut und neue Ufer- und Auenwälder angelegt. Zudem sollen Deichabschnitte zurückgebaut und dem Fluss wieder mehr Raum gegeben werden, was sich auch positiv auf den Hochwasserschutz auswirke. Um ihr Anliegen vorzustellen und erste Schritte auf dem Weg dorthin auszuloten, kamen sie mit Reinhard Grindel, Landrat Manfred Ostermann und der ersten Kreisrätin Helma Spöring zusammen.
Laut Spöring befinden sich die Kreise und Kommunen entlang der Aller in der Vorbereitung einer Aller- Flusskonferenz. Anstoß hierfür ist die Wasser- und Schifffahrtsreform, nach der die Aller als Restwasserstraße eingestuft wird und neue Überlegungen zur Unterhaltung des Flusses angestrengt werden müssen. Oberste Priorität haben in den ersten Überlegungen der Hochwasserschutz im Zeichen des Klimawandels, der Tourismus sowie der Naturschutz.
„Besonders die Einbeziehung der Landwirte ist für die Förderung des Naturschutzes dabei von besonderer Bedeutung“, so Grindel. Der CDU-Abgeordnete verwies darauf, dass aktuelle Pläne für die Ausweisung zusätzlicher FFH- Gebiete sinnvollerweise mit einem Allerkonzept verzahnt werden sollten. Kreisrätin Spöring informierte über erste Arbeitskreissitzungen, die die Ausweisung von FFH-Gebieten vorbereiten sollen. Grindel: „Unsere Landwirte kämpfen um jeden Hektar, die Vorgaben von EU-Ebene steigern den Druck auf die Fläche. Renaturierung auf der einen Seite mit entsprechenden Fördermitteln und Flächenausgleich auf der anderen Seite könnten den Prozess auch für Landwirte erträglicher machen“, so CDU-Politiker Grindel.
Dass der Interessenausgleich von Landwirtschaft, Tourismus, Mensch und Natur gleichermaßen zu schaffen sei, zeige das Beispiel der Unteren Havel. „Wo es keine Kompromisse gegeben hat, wurde Rücksicht genommen“, so Göbbert. Landrat Ostermann betonte, dass für diese Überlegungen die Allerkonferenz der richtige Ort sei, an der auch die Naturschutzverbände beteiligt werden müssten. „Für ein solches Projekt müssen alle Landkreise mit im Boot sein, denn der Fluss kennt keine Grenzen“, so Ostermann.


Diskutierten Allerkonzept:
Henrik Rump, Jörg Schiesgeries, Bernd Witthuhn, Reinhard Grindel MdB, Helma Spöring, Rolf Göbbert, Manfred Ostermann und Hermann Norden (von links)

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