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Böhme-Zeitung vom 17.05.14

Mehr Geld, weniger Bürokratie

Laumann und Grindel über Verbesserung der Pflegesituation

bz Soltau. Die Pflege sei in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen. Deshalb werde man Reformen einleiten, die sich gerade im ländlichen Raum positiv auswirken sollen. Diese Botschaft überbrachten Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann und der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem Gespräch, an dem Praktiker aus den Landkreisen Heidekreis und Rotenburg teilnahmen.
Laumann sieht auch das Land in der Verantwortung. „Niedersachsen gehört zu den Bundesländern, in denen in der Pflege am schlechtesten bezahlt wird und die Personalschlüssel nicht gut sind“, sagte der Berliner Staatssekretär. Obwohl die Beiträge für die Pflegeversicherung gleich sind, seien die Unterschiede zwischen den Ländern enorm. Er verlangte eine Ausbildungsumlage nach dem Beispiel von Nordrhein-Westfalen. „Das bringt mehr Ausbildungsplätze und die brauchen wir, wenn wir nicht auf einen Pflegenotstand zulaufen wollen.“
Laumann kündigte an, dass die Beiträge für die Pflegeversicherung von 2 auf 2,5 Prozent steigen werden. Das bedeute rund sechs Milliarden Euro. Diese Mittel sollen vor allem für Verbesserungen bei der häuslichen Pflege und für Demenzkranke eingesetzt werden. „Gerade im ländlichen Bereich, mit langen Wegen für die Betreuungskräfte, müssen die Leistungen individuell vereinbart werden können. Das wird mit dem neuen System besser möglich“, sagte Laumann.
Ebenso müsse die Bürokratie bei der Pflege abgebaut werden. „Für Misstrauenskultur gibt es keinen Grund. Die Pflegekräfte sollen sich ihren Patienten widmen und nicht ihren Akten.“ Um mehr junge Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen, forderte Grindel mehr Schulpraktika in diesem Bereich und eine bessere Begleitung der Auszubildenden zu Beginn ihrer Lehrzeit.


Sprechen beim Fachgespräch Pflege: Staatssekretär Karl-Josef Laumann und CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (rechts).

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