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Rotenburger Kreiszeitung vom 20.05.14

Lautstart gegen den Autobahnlärm

Entlang der A1 protestieren zahlreiche Menschen gegen die Belastung nach dem Ausbau

von Tobias Woelki

Sottrum. Des einen Freud, des anderen Leid: Durch den Ausbau der A1 auf sechs Spuren fließt der Verkehr auf der Autobahn, dafür klagen die Anwohner über eine immer größere Lärmbelästigung. Am Sonntag verschafften sich die Anwohner ihrem Ärger Luft.

Bei Kundgebungen entlang der A1 haben Bürgerinitiativen Lärmschutzmaßnahmen und ein Tempolimit gefordert. Auch in Sottrum versammelten sich mehr als 60 Aktivisten zunächst am Kreisel und setzten ihren Protestmarsch – begleitet von einer Polizeistreife – Richtung Autobahnbrücke fort. Mit dabei waren Landrat Hermann Luttmann (CDU), der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Jan-Christoph Oetjen (FDP), Mechthild Ross-Luttmann (CDU) und Elke Twesten (Bündnis 90/Die Grünen), die den Dialog mit den Bürgern suchten.
Die Demonstranten fordern Lärmschutzmaßnahmen entlang der A1, weil mit dem sechsspurigen Ausbau der Geräuschpegel erheblich zugenommen habe. Es sei so laut, dass man sich bei sonnigem Wetter nicht in den Garten setzen könne, hieß es. Auch Schlafen bei offenem Fenster sei nicht mehr möglich.
„Wir fordern Lärmschutzmaßnahmen. Zudem verursachen die neuen Fahrbahnmarkierungen Geräusche, die im Planfeststellungsverfahren nicht erfasst worden sind“, betonte Johanne Schloen, zusammen mit Marco Körner und Florian Stamer Sprecherin der Reeßumer Bürgerinitiative.
Grindel erklärte, wenn das Urteil zu der Fahrbahnmarkierung rechtskräftig werde, müsse das Planfeststellungsverfahren überprüft werden. Im Einzelfall müsse man schauen, wie sich die Daten verändern würden. Elke Twesten verwies auf die Messungen vor Ort, die Landesminister Olaf Lies für den Bereich Bassen zugesagt habe. Sie betonte, der Lärmschutz sei in der Politik angekommen. Jan-Christoph Oetjen äußerte sich skeptisch. Ob die Messungen in Bassen auf den Bereich Sottrum/Reeßum übertragbar seien, müsse man schauen.
„Wir freuen uns, dass an diesem Sonntag Bürgerinitiativen entlang der A1 gemeinsam für Lärmschutz demonstrierten. Wir brauchen die Gemeinsamkeit, weil wir vor Ort Minderheiten sind. Zudem freuen wir uns über das Interesse der Politik und der Medien an unserem Thema“, so Johanne Schloen.


Reinhard Grindel mit Anwohnern der A1 bei Sottrum

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