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Rotenburger Rundschau vom 25.05.14

Gegen Fracking

Grindel spricht mit Umweltministerin

Rotenburg/Berlin. (r/sv/hm). Bei einem Gespräch mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel für klare Regeln beim Fracking ausgesprochen. Diese müssten unabhängig von der Tiefe der Maßnahme gelten.
Der CDU-Abgeordnete kritisierte nachdrücklich SPD-Landeswirtschaftsminister Olaf Lies, der sich bei einem Wahlkampftermin in Rotenburg für Fracking im Tight-Gas ausgesprochen und dieses als unproblematisch bezeichnet hatte. Dem hält Grindel entgegen, dass die Förder-Leitungen auch durch die Rotenburger Rinne führen und im Falle von Diffusionen das Trinkwasser verunreinigt werden könnte.
Grindel beharrte darauf, dass jegliche Frackingmaßnahme einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen und nur im Einvernehmen mit dem Landkreis genehmigt werden dürfe.
Ferner sei es auch notwendig, die Energieunternehmen zu zwingen, die technischen Entwicklungen von sogenannten Green-Fluiden, also Frack-Flüssigkeit, die nicht wassergefährdend ist, stärker voranzutreiben.
Hendricks will generell jede Form von Fracking in Trinkwassergewinnungsgebieten verbieten. Und auch die als konventionell bezeichnete Gasförderung müsse eingegrenzt werden, wo Mensch und Natur gefährdet seien.
Unabhängig davon, ob gefrackt werde oder nicht: „In beiden Fällen wird Lagerstättenwasser zu Tage gefördert, das in der Vergangenheit in unserem Wahlkreis Böden verunreinigt hat. Da brauchen wir klare Regeln im Wasserhaushaltsgesetz, dass dieses Lagerstättenwasser entweder umfassend aufbereitet oder in die Erdregionen verpresst wird, aus denen es stammt“, forderte Grindel.
Die Ministerin kündigte an, dass in dem für den Jahresende angekündigten Gesetzentwurf zur Eindämmung von Fracking in Deutschland auch toxische Stoffe definiert werden, die beim Verpressen des Lagerstättenwassers nicht mehr enthalten sein dürfen.
Grindel zeigte sich über die konsequente Linie der Umweltministerin erfreut.


Reinhard Grindel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

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