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Zevener Zeitung vom 20.11.06

"Volkstrauertag ist immer noch wichtig"

Reinhard Grindel hält Festrede in Tarmstedt

Tarmstedt (rsk). Dass wir alle am Volkstrauertag besonders aufgerufen seien, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken, der Soldaten und der zivilen Opfer, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel in seiner Gedenkrede am Ehrendenkmal auf dem Tarmstedter Friedhof.

Als im Jahre 1920 der Volkstrauertag eingeführt wurde, habe der damalige Reichstagsprädident Paul Löbe in der ersten Gedenkfeier gesagt, dass es darum gehe, Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, dass es um Abkehr von Hass, Einkehr zur Liebe gehe. "Paul Löbe konnte damals nicht ahnen, wie viel Abkehr von Hass und wie viel Einkehr zu Liebe im 20. Jahrhundert noch nötig sein würde", so Reinhard Grindel in seiner Ansprache.
Heute würde gelegentlich die Frage gestellt, ob wir denn noch einen solchen Gedenktag brauchen und ob denn die Jugend diese Trauer noch empfinden könne. Grindel vertrat die Ansicht, dass der Volkstrauertag auch für diejenigen wichtig sei, die Krieg und Gewaltherrschaft nicht mehr am eigenen Leib erfahren haben und schlug den Bogen zu den aktuellen Terroranschlägen und den Kofferbomben-Anschlägen.
"Wenn wir nun das momentan angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und Polen sehen, dann wissen wir, dass immer noch viel Versöhnungsarbeit zu leisten ist". Reinhard Grindel rief dazu auf, am Volkstrauertag auch jener immerhin 65 deutschen Soldaten zu gedenken, die seit 1993 bei Friedensmissionen weltweit umgekommen sind. Er schloss mit dem Wunsch, dass wir möglichst für immer vor der schrecklichen Erfahrung eines Krieges in unserer Heimat verschont bleiben mögen.
Die Gemeinde und die örtlichen Vereine legten Kränze im Gedenken an die Opfer nieder. Ein Gebet von Pastor Hinrich Brandt und der Posaunenchor schlossen die Feier ab.

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