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Walsroder Zeitung vom 15.10.14

Übungsbetrieb darf nicht eingeschränkt werden

Zukunft der britischen Liegenschaften in Bad Fallingbostel

Bad Fallingbostel. Eine Nachnutzung der britischen Liegenschaften in Bad Fallingbostel ist nur unter der Bedingung möglich, dass der Übungsbetrieb auf dem wichtigsten Truppenübungsplatz der Bundeswehr dadurch keinesfalls eingeschränkt wird. Diese zentrale Botschaft übermittelte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Markus Grübel, Landrat Manfred Ostermann und der Ersten Kreisrätin Helma Spöring bei einem Gespräch in Berlin, das auf Einladung des örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel stattfand (WZ berichtete). „Die Bundeswehr hat damit jetzt ein Stück weit Klarheit geschaffen, welche Möglichkeiten zur Nachnutzung tatsächlich umsetzbar sein können und welche nicht“, fasste Grindel das wichtigste Ergebnis des Gesprächs zusammen.
Der Bund werde das gesamte Gelände der Briten voraussichtlich selbst übernehmen, damit der Lärmschutz für die Anwohner auch weiterhin sichergestellt werden könne. Zurzeit prüfe die Bundeswehr noch, ob sie für Teile des Geländes selbst konkreten Nutzungsbedarf habe. Abhängig von diesem Ergebnis sollen dann Varianten für die Nachnutzung durch zivile Mitbenutzung des Geländes unter Hoheit der Bundeswehr geprüft werden.
Ostermann und Spöring wünschen sich allerdings insbesondere für die zum Übungsplatzgelände gehörenden freien Flächen zwischen der Autobahn und dem eigentlichen Camp Oerbke eine Ausgliederung aus dem Übungsplatzgelände, damit dort ungehindert eine zivile Nutzung zur Weiterentwicklung von Bad Fallingbostel möglich werden könnte. Dabei bestehe aber das Problem, dass selbst kleine Änderungen der Platzgrenze die gesamte Betriebsgenehmigung des Übungsplatzes aus den 80er Jahren gefährden könnten.
Die Gesprächsteilnehmer vereinbarten, dass Landkreis und Bundeswehr dieser Frage gemeinsam nachgehen wollen. Für Teile des Camps Oerbke können sich alle Seiten eine gewerbliche Mitnutzung oder im Idealfall eine weitere öffentliche Nutzung vorstellen. Als ziviles Wohngebiet sei das Gelände aus Gründen der Lärmsituation allerdings vollkommen ungeeignet. Damit entbehren auch wilde Spekulationen, dass im Camp nach dem Abzug der Briten eine große Asylbewerberunterkunft eingerichtet werden könnte, jeglicher Grundlage“, so Grindel. Gerade bei traumatisierten Kriegsflüchtlingen wäre eine Unterkunft in deutlicher Hörweite von Panzerschießbahnen nicht vorstellbar.


Gespräch in Berlin: Reinhard Grindel, Erste Kreisrätin Helma Spöring, Landrat Manfred Ostermann und der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel (von links) tauschen sich aus.

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