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Rotenburger Kreiszeitung vom 19.11.14

Rotenburger Rinne fest im Blick

Rotenburg - Von Guido Menker. Die Bundesregierung will die Auflagen für die Gasförderung mit der Fracking-Methode lockern. Das muss für die beiden Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) ein Schlag ins Gesicht sein, schließlich machen sie hier im Wahlkreis immer wieder deutlich, wie sehr sie sich für klare und vor allem strenge Auflagen in Sachen Fracking einsetzen. Die Menschen schrecken auf, wenn von einer Lockerung die Rede ist, und sie sorgen sich vor allem ums Trinkwasser.
„Für Frackingvorhaben in unserer Region hätte die mögliche Lockerung des Fracking-Gesetzes keine Auswirkungen“, erklärt Reinhard Grindel auf Anfrage der Rotenburger Kreiszeitung. In unserer Region gehe es um den Abbau von Tight Gas aus Tiefen von 4500 bis 5000 Metern. Das sei seit Jahrzehnten erlaubt und werde deshalb auch als konventionelle Gasförderung bezeichnet. „Total verboten werden sollte der unkonventionelle Abbau von Schiefergas bis 3000 Metern“, so Grindel. In diesem Fall sollen auf Intervention der Erdgasindustrie und der Gewerkschaft IGBCE, der auch Lars Klingbeil angehöre, jetzt zumindest Probebohrungen ermöglicht werden.
Grindel: „Für unsere Region ist entscheidend, dass es strengere Regeln für den Gasabbau in tiefsten Gesteinsschichten gibt. Hier brauchen wir immer eine Umweltverträglichkeitsprüfung, ein Vetorecht des Landkreises und eine Beweislastumkehr beim Bergschadensrecht.“ Entscheidend sei, gerade im Hinblick auf die Rotenburger Rinne, dass die Erdgasförderung in Trinkwassergewinnungsgebieten völlig verboten wird, auch die Förderung unterhalb von 3000 Metern. Es müsse klar sein: „Kein Fracking, wo die Rotenburger Rinne betroffen sein könnte. Ebenso wichtig: Verpressung von Lagerstättenwasser nur in die Tiefe, aus der es auch gefördert wird. Die Verpressung in Wittorf zum Beispiel muss sofort beendet werden“, meint Grindel. Die jetzt offenbar verabredeten Änderungen beträfen unsere Region nicht. Grindel habe mit den Ministern Hendricks (SPD, Umwelt) und Gabriel (SPD, Wirtschaft) über die Lage im Wahlkreis gesprochen. Er gehe davon aus, dass seine Forderungen im Gesetz zur Regelung des Fracking enthalten sind, insbesondere das generelle Verbot in Gebieten zur Gewinnung von Trinkwasser und strenge Auflagen für die Verpressung von Lagerstättenwasser.


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