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VAZ vom 03.03.06

Grindel: Ohne Deutsch keine Integration

CDU-Bundestagsabgeordneter reagiert auf Radio-Diskussion im Cato-Gymnasium

Achim. „Die Unkenntnis vermeintlicher Experten über Probleme bei der Integration von Ausländern ist bedrückend.“ So reagierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, der Berichterstatter seiner Fraktion für Ausländerpolitik ist, auf die jüngste Radio-Diskussion im Achimer Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium.

„Es ist schlicht falsch, dass es in der Berliner Realschule einen Deutschzwang gibt. Vielmehr haben sich Schüler, Eltern und Lehrer freiwillig darauf verständigt, in den Pausen auf dem Schulhof Deutsch zu sprechen als praktische Integrationshilfe für die Schüler, die aus über 20 Nationen stammen. Solche freiwilligen Vereinbarungen sollten an möglichst vielen Schulen verabredet werden“, forderte Grindel.
Der CDU-Politiker bezeichnete es als abwegig, muttersprachlichen Unterricht stärker zu fördern. „Das Problem ist, dass die Deutschkenntnisse vieler Ausländerkinder massiv zurückgehen, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden. Das liegt daran, dass durch die Entstehung von Parallelgesellschaften zu Hause nur die Heimatsprache gesprochen wird. Ohne Deutsch gibt es aber keine Integration. Insoweit müssen die Deutschkenntnisse massiv verbessert werden, möglichst schon bei der vorschulischen Erziehung“, sagte Grindel.
In Bayern zeigten laut Pisa-Studie ausländische Kinder bessere Leistungen als deutsche Kinder in Bremen. „Das hängt mit der gezielten Sprachförderung zusammen. Es wird in Bayern auch nicht einfach akzeptiert, dass muslimische Kinder am Sportunterricht oder an Klassenreisen nicht teilnehmen dürfen. So etwas verhindert Integration und ein besseres Miteinander zwischen deutschen und ausländischen Schülern.“
Der CDU-Abgeordnete bestritt auch die Behauptung, es gebe zu wenig Integrationskurse. Im Jahr 2005 seien die Haushaltsmittel dafür gar nicht alle abgerufen worden. Das Problem sei, dass viele Ausländer mit Sprach- und Integrationsdefiziten die Angebote nicht wahrnehmen. Mit schädlichen Auswirkungen für ihre Kinder.
Grindel: „Wenn zum Beispiel die Agentur für Arbeit feststellt, dass ein Ausländer schon allein wegen Sprachdefiziten keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat, dann sollte er umgehend zu einem Integrationskurs verpflichtet werden.“

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