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Rotenburger Kreiszeitung vom 15.01.15

Fracking, Bahnhof, Suedlink

MdB Grindel zu Besuch bei Bürgermeister Goebel / Austausch über viele Themen

Visselhövede. Die von „ExxonMobil“ geplante Aufgabe der Verpressstelle in Wittorf ist nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel ein erstes erfreuliches Ergebnis des geplanten Frackinggesetzes, das Bundesregierung und Bundestag verabschieden werden. Diese Position vertrat Grindel bei einem Besuch beim Visselhöveder Bürgermeister Ralf Goebel.

Der CDU-Politiker unterrichtete Goebel laut Mitteilung über die derzeit diskutierten Eckpunkte des Gesetzes und zeigte sich optimistisch, dass es einen umfassenden Schutz der Rotenburger Rinne geben werde. Ziel müsse sein, dass es keine neuen Frackingvorhaben mehr gebe, die Mensch und Natur im Landkreis auch nur ansatzweise gefährden können.
Skeptisch zeigte sich Grindel hingegen, was die kurzfristige Ertüchtigung der Amerikalinie anbelangt. Der von der Deutschen Bahn geplante zweigleisige Ausbau für den Schienengüterverkehr verursache alleine auf dem Abschnitt zwischen Langwedel und Uelzen Kosten von mehr als einer Milliarde Euro. Grindel: „Ich kann nicht erkennen, woher das Geld für eine solche Maßnahme kommen soll, zumal das Güteraufkommen in Bremerhaven und Wilhelmshaven nur relativ moderat wächst.“
Der von Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies beabsichtigten Billiglösung mit einem nur punktuellen zweigleisigen Ausbau an wenigen Überholstellen erteilte der CDU-Politiker ein klare Absage: „Dieses hätte zur Konsequenz, dass das Güterverkehrsaufkommen auf der Amerikalinie erheblich steigt, Lärmschutzmaßnahmen aber nicht zwingend vorgeschrieben sind, wie das bei einem durchgängigen zweigleisigen Ausbau der Fall ist.“
Laut Presseverlautbarung bat Goebel den Abgeordneten, sich für mehr Klarheit bei der von der Bahn angekündigten Neugestaltung des Bahnhofs Visselhövede einzusetzen. Nach der Ankündigung von Land und Bahn gebe es keine Auskünfte darüber, wie die Planung konkret aussehe. Goebel erhofft sich durch einen Verlagerung des Zusteigebereichs Richtung Stadtmitte eine große Attraktivität des Bahnangebots.
Zum Thema „Sued-Link“-Trasse informierte Grindel darüber, dass die Bundesnetzagentur die Firma Tennet angewiesen habe, deutlicher darzulegen, weshalb man den Ostkorridor der Trasse, der über einige neue Bundesländer führen würde, ausgeschlossen habe.


Zu Besuch: MdB Reinhard Grindel (l.) und Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel.

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