Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Böhme-Zeitung vom 02.02.15

Neubau zu zeit- und kostenaufwendig

300 Bürger nehmen an Aktion „Aufkreuzen“ der Bürgerinitiative Unsynn gegen die Y-Trasse teil

hh Tetendorf. Anette Bischoff-Renken war am Sonnabend fest davon überzeugt, dass die Bürgerinitiative Unsynn dazu beiträgt, eine Y-Trasse durch die Region zwischen Bispingen und Soltau zu verhindern. Der Zustrom zur Aktion „Aufkreuzen“ an der Zufahrt zum Golfplatz Hof Loh bei Tetendorf machte zumindest den Widerstand zahlreicher Bürger aus Soltau und Bispingen gegen die geplante Trassenvariante deutlich. Rund 300 Jugendliche, Männer und Frauen verfolgten bei nasskaltem Wetter, was die örtlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten zur Trasse durch die Heideregion zu sagen haben.
Den Anfang machte der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (Rotenburg, CDU). Zum Transport der Güter aus den Häfen an ihren Bestimmungsort werde dringend auch der Transport über die Schiene gebraucht. „Aber schnell und zeitnah“, stellte er von vornherein einen zeit- und kostenaufwendigen Neubau einer Güterverkehrsstrecke ad absurdum. Denn der Bedarf bestehe bereits jetzt, und auf den bestehenden Netzen seien zusätzliche Kapazitäten vorhanden. Außerdem habe die Bahn nicht das Geld für einen Neubau und müsse deshalb die „kleine Lösung“ finden. Er sei zuversichtlich, dass bei der Verabschiedung des neuen Bundesverkehrswegeplans der Ausbau von Bestandsstrecken Priorität erhalte. „Sie haben mich an ihrer Seite“, versprach er den Zuhörern. Sie sollten sich nicht unbegründet Sorgen machen.

Gute Argumente zählen

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil (Munster, SPD) forderte dazu auf, nicht leise zu sein. Die Bürgerinitiativen der Region würden der Politik Feuer machen. Im Dialogforum Schiene Nord müssten im sachlichen, transparenten Dialog unnötige, unsinnige Belastungen verhindert werden. Dort würden gute Argumente zählen.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Lutz Winkelmann (Munster) sagte: „Ich habe die Hoffnung, dass uns die Trasse erspart bleibt.“ Anlass dazu gäben Äußerungen von Bahnchef Rüdiger Grube. Außer den Bürgerinitiativen müssten auch die Politiker „parteiübergreifend den Unsinn abwehren“.
Christoph Renken war sich sicher, dass die Bürgerinitiative beim Dialogforum etwas zu sagen habe. „Wir haben gute Argumente“, meinte der Sprecher von Unsynn. Eines der Argumente sei die in kurzer Zeit auf 1000 angewachsene Zahl der Mitglieder. „Es sind noch viel mehr Menschen betroffen“, betonte er. Renken wiederholte seine Grundeinstellung in der Arbeit gegen die Trasse. Gute Argumente seien hilfreicher und wirkungsvoller als reiner Protest.
Den Betroffenen machte die Veranstaltung Mut. Trotz dichtem, nassem Schnee verharrten sie noch nach dem offiziellen Teil lange bei Bratwurst und Kuchen vor Ort und tauschten sich aus. Dabei kamen auch viele Verabredungen zur nächsten Aktion des Bürgerbündnisses zustande. Gerd Franke, das „Gesicht“ der BI in Bispingen, gab bekannt, dass am Sonnabend, 14. Februar, in Bispingen die nächste Informationsveranstaltung stattfinden soll.


Trotz Schnee und Regen folgten zahlreiche Bürger aus Soltau und Bispingen dem Aufruf der Bürgerinitiative Unsynn zum Kampf gegen die Y-Trasse.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB