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Rotenburger Kreiszeitung vom 16.03.15

„Der Sportler muss in den Mittelpunkt rücken“

Diskussion über Olympische Spiele im Scheeßeler Hof / Reinhard Grindel und Bernd Klingner referieren

Scheessel. Sind die Olympische Spiele noch zeitgemäß? Darüber diskutierten am Donnerstagabend 16 Anwesende im Scheeßeler Hof. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU mit seinem Vorsitzenden Albert Rathjen hatte zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Eingangs referierten der Goldmedaillengewinner der Sportschützen bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko, Bernd Klingner aus Bremervörde, sowie der CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel.
Klingner erwies sich als guter Erzähler. Frei von der Leber und pointiert berichtete er von seinen Anfängen im Sport und versuchte so zu erklären, wie er 1968 der Beste seiner Disziplin wurde. Den Olympiasieg habe er schon ein Jahr zuvor seinem Bruder gegenüber angekündigt, dieselbe Ansage bekam auch seine Frau einen Abend vor dem entscheidenden Wettkampf auf den Anrufbeantworter gesprochen. Nur gegenüber der Öffentlichkeit habe er sich mit solchen vollmundigen Versprechungen zurückgehalten, so der Referent. Dass er am Ende Recht behalten hat, erklärte er sich so: „Ich habe verinnerlicht, zu gewinnen.“
Klingner unterstrich die Bedeutung von Olympischen Spielen für Sportler: „Ein Olympia-Sieg ist nicht so schnell vergänglich“, meinte er. „Jetzt werde ich alle vier Jahre wieder ausgegraben, weil sich die Leute immer wieder an mich erinnern.“
Reinhard Grindel betrachtete naturgemäß den politischen Aspekt der Ausgangsfrage. Olympische Spiele in Deutschland unterstütze er ohne Einschränkung, wenn man es denn richtig organisiere, betonte der Bundespolitiker. Dafür dürfe es aber keinen Gigantismus geben und der Sportler müsse wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Grindel hob hervor, dass eine Austragung der Spiele hierzulande die Jugend zu mehr sportlicher Aktivität motiviere. Bei einem derartigen „Leuchtturm“ sei auch der Weg das Ziel.
In der anschließenden Diskussion waren sich die Anwesenden einig, dass für zeitgemäße Spiele der Antidoping-Kampf gestärkt und der Breitensport gefördert werden müsse. mro


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