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Böhme-Zeitung vom 22.04.15

Grindel zweifelt Zahlen zur Y-Trasse an

Analyse laut Klingbeil nur ein Kriterium

bz Heidekreis/Berlin. „Die Zahlen der Kosten-Nutzen-Analyse sind überhaupt nicht nachvollziehbar“, sagte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel zu den jetzt veröffentlichten Zahlen zur Kosten-Nutzen-Analyse der Y-Trasse sowie deren Alternativen. „Die in den Datenmaterialien angegebenen Kosten weichen massiv von bisherigen Angaben der Deutschen Bahn ab. Deshalb habe ich mich in einem Brief an Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann gewandt und um Aufklärung gebeten.“
Grindel hält die in einigen Veröffentlichungen wiedergegebene Einschätzung, das klassische Y sei die beste Alternative, für abwegig. Der CDU-Abgeordnete verwies darauf, dass die Kosten mit 1,6 Milliarden Euro angegeben worden seien. Den größten Nutzen sieht die Studie bei Entlastungen im Personenverkehr.
Grindel: „Beides ist nun wirklich Unsinn. Die Kosten für die klassische Y-Trasse liegen bei mindestens drei Milliarden Euro. Es geht jetzt um eine Entlastung beim Schienengüterverkehr. Der Personenverkehr hat keine Bedeutung.“ Nach Einschätzung des CDU-Abgeordneten sei die Studie eher ein Beleg dafür, dass beim klassischen Y der Nutzen deutlich geringer ist als die Kosten. Daher dürfe die Variante schon aus Gründen der Bundeshaushaltsordnung nicht weiter verfolgt werden.
Auch die Kosten für das sogenannte SGV-Y seien mit 1,1 Milliarden Euro viel zu niedrig angesetzt worden. Hier gehe die Deutsche Bahn selbst bereits von 2,5 Milliarden Euro aus. Insofern müsste auch diese Variante vom Tisch sein. Grindel: „Noch viel weniger nachvollziehbar ist das schlechte Abschneiden des Ausbaus der bestehenden Trassen. Schließlich stellen sich dabei Entlastungswirkungen viel schneller ein als bei einem Neubau, die sich erst nach einer völligen Fertigstellung ergeben.“
Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil verwies darauf, dass die Ergebnisse der Studie schon am Freitag im Dialog-Forum zur Y-Trasse sehr genau diskutiert würden. Inhaltlich warb Klingbeil dafür, weitere Kriterien für eine Bewertung heranzuziehen. „Vom reinen Kosten-Nutzen-Faktor her werden die Y-Trasse und die Neubauvariante Ashausen-Unterlüß als beste Varianten bewertet. Die Kosten-Nutzen-Analyse wird aber nur ein Teil der Bewertungskriterien sein. Es geht auch um Akzeptanz, Naturschutz und viele weitere Dinge.“
Bestätigt habe sich seine Einschätzung, dass eine Variante mit der Neubaustrecke im Bereich Ashausen-Unterlüß im Landkreis Celle eine sehr ernsthafte Alternative sei. Auch ein Ausbau bestehender Strecken sei aber längst nicht vom Tisch, teilte Klingbeil mit.


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