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Heidekurier vom 10.05.15

Sterbende begleiten

Reinhard Grindel begrüßt Gesetzentwurf

HEIDEKREIS. Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel hat jetzt öffentlich den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung begrüßt: „Schwerstkranke und Sterbende gut zu begleiten und ihre Würde zu achten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer menschlichen Gesellschaft“, betonte Grindel, auch vor dem Hintergrund der Hospizarbeit im Heidekreis (HK berichtete).
Ziel des Gesetzentwurfes sei ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot auch im ländlichen Raum. „Unsere Alternative zur aktiven Sterbehilfe ist die schmerzmildernde Sterbebegleitung. Hier hat die Hospizbewegung wichtige Hilfen entwickelt, die stationär oder auch ambulant möglich sind. Der jetzt im Deutschen Bundestag eingebrachte Gesetzentwurf wird diese Hilfen ausbauen“, meinte Grindel. „Dazu gehört, daß die Krankenkassen die Vernetzung von Palliativversorgung und Hospizarbeit mit ihren Vertragsärzten stärken sollen, wozu zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt werden.“ Die finanzielle Ausstattung stationärer Hospize werde durch eine Erhöhung der Mindestförderung sowie eine Anhebung des Zuschusses zu den Kosten bei den stationären Hospizen verbessert. „Dies bedeutet eine Erhöhung um 25 Prozent von derzeit 198 auf 255 Euro. Zum anderen tragen die Krankenkassen künftig 95 Prozent statt wie bisher 90 Prozent der zuschußfähigen Kosten. Dabei entspricht die Beibehaltung des Eigenanteils dem ausdrücklichen Wunsch der Hospizverbände, um sicherzustellen, daß der Charakter der vom bürgerschaftlichen Ehrenamt getragenen Hospizbewegung erhalten bleibt“, betonte der Unionspolitiker.
Zur Förderung der ambulanten Hospizdienste werden laut Grindel neben den Personalkosten auch Sachkosten wie die Fahrtkosten der ehrenamtlichen Mitarbeiter berücksichtigt. Außerdem sei die ambulante Hospizarbeit in vollstationären Pflegeeinrichtungen stärker zu berücksichtigen und Krankenhäuser können ambulante Hospizdienste mit Sterbebegleitungen in ihren Einrichtungen beauftragen. Versicherte erhalten einen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch die gesetzlichen Krankenkassen bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Leistungen der Palliativ- und Hospizversorgung.
„Da Sterbebegleitung zur Pflege in der letzten Lebensphase dazugehört, wird sie als Bestandteil des Versorgungsauftrages der sozialen Pflegeversicherung ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen“, unterstrich Grindel. Er gehe davon aus, daß das Gesetz Anfang 2016 in Kraft tritt.


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