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Rotenburger Kreiszeitung vom 14.12.06

Ärzte diskutierten mit Grindel

Neue Impulse mit auf den Weg nach Berlin gegeben

Rotenburg (r). Schneller als erwartet bot sich den niedergelassenen Ärzten im Landkreis Rotenburg die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel über die Folgen der Gesundheitsreform. Einige Tage zuvor hatten die Mediziner in den Medien ihre Enttäuschung darüber geäußert, dass keiner der 61 Bundestagsabgeordneten aus Niedersachsen der Einladung zu ihrem Aktionstag nach Hannover gefolgt war.

Anlässlich der Informationsveranstaltung der CDU Visselhövede ergab sich jetzt die Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch mit dem Bundestagsabgeordneten. Gemeindeverbandschef Eckhard Langanke sorgte für eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der die Ärzte ihre Anliegen vortragen konnten.
Fünf Mediziner nahmen die Gelegenheit stellvertretend für ihre Kollegen wahr und diskutierten mit dem Politiker. "Er war ein guter Zuhörer", resümiert Dr. Michael Heise, Gynäkologe aus Visselhövede. Wie seine Kollegen war er der Meinung, dass der Abgeordnete die Probleme der Ärzte wahrgenommen hätte. "Im Detail schien die Tragik der Auswirkungen des geplanten Gesetzes allerdings nicht bekannt zu sein", ist der Eindruck von Dr. Boris Reinhold, Chirurg aus Rotenburg. Durchweg erfreut waren die Ärzte über die Beiträge der anderen Anwesenden. "Sie zeigten wieder einmal, dass die Bevölkerung inzwischen sehr gut über das Thema informiert ist, während sie am Anfang den Ärzteprotesten relativ skeptisch gegenüber standen. So wurde beispielsweise Transparenz durch die Erstellung einer Rechnung und darin enthaltenen definitiven Preisen gefordert", sagt Dr. Reinhold.
Er hofft nun, dass Grindel einige neue Aspekte mit nach Berlin nimmt und sie dort Berücksichtigung finden: "Am Ende musste er nämlich schon zugeben, dass das, was jetzt in Planung ist, langfristig nicht reichen wird, um den medizinischen Standard in Deutschland zu halten, angesichts der Altersentwicklung der Bevölkerung und des medizinischen Fortschritts, an dem ja auch weiterhin jeder Patient teilhaben soll." Sein Kollege Jochen Bansemer aus Rotenburg ergänzt: "Die Zerschlagung eines gut funktionierenden Systems mit freiberuflichen Ärzten und dessen Ersatz durch planwirtschaftliche Systeme mit medizinischen Versorgungszentren löst die Probleme nicht."
Grindel sprach eine weitere Einladung zum Meinungsaustausch aus: Am Donnerstag, 11. Januar 2007, wird er zusammen mit dem Gesundheitsexperten der Unions-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Georg Faust, eine öffentliche Infoveranstaltung im "Grünen Jäger" in Verden durchführen. Die Ärzte wollen auch diese Gelegenheit nutzen, um ihren Standpunkt deutlich zu machen.

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