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Pressemitteilung vom 25.06.15

CDU: Land muss bei Krebsfällen helfen

Unionsabgeordnete beraten mit Landrat Konsequenzen des EKN-Berichts / Brief an Landesgesundheitsministerin Rundt

Die beiden CDU-Abgeordneten Mechthild Ross-Luttmann (Land) und Reinhard Grindel (Bund) haben mit Landrat Hermann Luttmann mögliche Konsequenzen aus dem Bericht des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) über die ungewöhnliche Häufung von Krebsfällen beraten. „Nach den signifikanten Fallzahlen in Bothel und Rotenburg bei bestimmten Krebserkrankungen bei Männern höheren Alters muss den Ursachen gründlich nachgegangen werden. Deshalb sind wir dafür, in der Stadt Rotenburg ähnliche Untersuchungen zu starten wie in der Samtgemeinde Bothel“, erklärten die beiden CDU-Parlamentarier. Um eine solche Untersuchung in einem angemessenen Zeitraum durchzuführen, müsse das Land dem Landkreis Rotenburg personelle Unterstützung leisten. Die Zusammenarbeit mit Krebsregister und Landesgesundheitsamt sei ausgesprochen gut, lobte Luttmann. Ross-Luttmann und Grindel haben sich deshalb mit einem Brief an Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt gewandt und gefordert, dass die Ministerin qualifiziertes Personal nach Rotenburg abordnet. „Die Auswertung der statistischen Angaben und die Befragung von erkrankten Personen kann nur von Ärzten durchgeführt werden. Damit kann der Landkreis nicht allein gelassen werden. Man darf aber angesichts des eindeutigen Befundes, dass in unserer Region etwas nicht in Ordnung ist, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, betonten die beiden CDU-Politiker. Sie appellierten an Ministerin Rundt „alles Menschenmögliche zu unternehmen, um die wahren Ursachen der Krebserkrankungen herauszufinden“. Die Menschen im Landkreis Rotenburg wollten Antworten, die man ihnen unverzüglich geben müsse. Forderungen des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe möge bundesweite Befragungen durchführen, nannte Grindel völlig abwegig und wenig hilfreich. „Gröhe hat mir und auch Herrn Klingbeil bereits im Dezember vergangenen Jahres mitgeteilt, dass das Zentrum für Krebsregisterdaten beim Robert-Koch-Institut nicht die Möglichkeit hat, zur Aufklärung des Sachverhalts beizutragen. Das muss jetzt auf Stadt- und Gemeindeebene erfolgen und dazu muss das Land Niedersachsen Hilfe leisten.“
Grindel und auch Ross-Luttmann sagten, es dürfe keine Ursache für die Krebsfälle ausgeschlossen werden. Es sei aber auch nicht sicher, dass sie mit der Erdgasförderung oder der Verpressung von Lagerstättenwasser zusammenhinge. „Wir müssen jetzt im Bundestag für ein Fracking-Gesetz sorgen, das Mensch und Natur umfassend schützt. Das ist aber in jedem Fall nötig, unabhängig von der bedauerlichen Häufung von Krebsfällen in unserer Region“, meinten die CDU-Abgeordneten abschließend.


Beraten über den EKN-Bericht zu Krebsfällen: Reinhard Grindel MdB, Landrat Hermann Luttmann und Mechthild Ross-Luttmann MdL

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