Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Walsroder Zeitung vom 15.07.15

Grindel: Exxon will doch in Fulde verpressen

Abgeordneter erhält Brief vom Wirtschaftsminister

Walsrode. Beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) habe das Erdgasunternehmen ExxonMobil Anfang Juni einen Antrag zur Verpressung von Lagerstättenwasser im Bereich Fulde gestellt. Das bestätigte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies in einem Schreiben an den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel. „Kurz bevor wir nach der Sommerpause im Bundestag strengere Vorschriften zur Verpressung von Lagerstättenwasser beschließen werden, versucht ExxonMobil, vollendete Tatsachen zu schaffen. Das muss das LBEG unterbinden“, forderte Grindel.
Der Wirtschaftsminister sei auf diese Forderung nicht eingegangen, sondern habe es bei dem Hinweis belassen, dass angesichts des frühen Stadiums des Verfahrens keine weitergehenden Auskünfte erteilt werden könnten. Befremdlich findet der CDU-Abgeordnete, dass Lies in seinem Schreiben auf die Absicht von ExxonMobil hinwies, dass das Unternehmen alle Bohrungen, in denen Lagerstättenwasser in den sogenannten Kalkarenit versenkt wird, bis zum Jahr 2020 verfüllen wolle. „Diese Aussage seitens der rot-grünen Landesregierung steht in krassem Widerspruch zu Positionen von SPD- und Grünen-Abgeordneten im Bundestag. Während man in Hannover den Erdgasunternehmen offenbar noch fünf Jahre das Verpressen von Lagerstättenwasser in sehr geringen Tiefen erlauben will, heißt es seitens der Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen, man wolle den Erdgasunternehmen nur noch zwei oder drei Jahre das Verpressen zugestehen.“ Dieser Widerspruchzeige die mangelnde Glaubwürdigkeit von Rot-Grün, wenn es um den konsequenten Schutz von Mensch und Natur gehe.. Grindel berichtete, dass seine Fraktion bei den Koalitionsverhandlungen zum Fracking-Gesetz im Bundestag für einen deutlich geringeren Bestandsschutz votiert habe. Damit könne auch den Menschen in Fulde geholfen werden.


zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB