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Rotenburger Kreiszeitung vom 12.12.06

Schmerzgrenze lange erreicht

Y-Trasse war Thema beim CDU-Abend am Kamin / Gemeinden werden in der Planung beschnitten

Visselhövede (olw). Mit dem Thema Y-Trasse beschäftigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel beim Visseler "CDU-Abend am Kamin" im Haus des Gastes. Und eines sei dabei klar herausgekommen, so Gemeindeverbandschef Eckhard Langanke: Die Region zahlt für die Ideen einiger Landespolitiker einen unsinnigen Preis.

Grindel habe Bezug genommen auf die gerade vom Verkehrclub Deutschland (VCD) veröffentlichte Studie, wonach eine rund 795 Millionen Euro teure Güterbahn von Buchholz in der Nordheide über Soltau und Celle nach Hannover den sich entwickelnden Güterverkehr wesentlich leistungsstärker bewältigen könne als die Y-Trasse, die nur einen Bruchteil des Containerverkehrs aufnehmen würde.
Reinhard Grindel habe ausdrücklich betont, dass eine Y-Trasse nicht die baulichen Hemmnisse in den Bahnhöfen Bremen, Hannover und Hamburg beseitigen, sondern dort noch zusätzliche Probleme bereiten würde, so Langanke.
Gleichfalls habe Grindel hervorgehoben, dass eine Nutzung der Y-Trasse als Güterverkehrsstrecke sich aus Kostengründen ausschließe.
"Und wenn das von der Nahverkehrsgesellschaft als Begründung für die weitere Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan dargestellt wird, so handelt es sich um eine Falschaussage und Irreführung", ist sich Vissels CDU-Chef sicher. Richtig sei vielmehr die Tatsache, dass 2008 die landesplanerische Feststellung ende und eine Verlängerung um fünf Jahre nur möglich sei, wenn die Trasse im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen sei.
Dass dies so nicht richtig sein könne, habe auch Grindel während der gut besuchten Info-Veranstaltung unterstrichen. "Er sprach davon, dass die Kommunen die Schmerzgrenze in ihrem Planungsrecht lange überschritten hätten, wenn eine Verlängerung der landesplanerischen Feststellung bis 2013 erfolge"; berichtet Langanke.
Einig seien sich die Zuhörer und Politiker gewesen, dass ein Gutachten über die beschnittene Planungshoheit der Gemeinden entlang der geplanten Trasse erstellt werden sollte, das bei einem möglichen Klageverfahren mehr Aussicht auf Erfolg verspreche.

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