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Walsroder Zeitung vom 05.08.15

Grindel trifft Dehoga-Vorstand

Mindestlohn, Arbeitszeitgesetz und Fachkräftemangel

Walsrode. „Wir müssen für unsere heimische Hotellerie und Gastronomie gute Rahmenbedingungen schaffen und dürfen sie nicht durch zu viel Bürokratie um eine gute Zukunftsperspektive bringen.“ Diese Forderung erhob der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Gespräch mit dem Vorstand der Dehoga im Heidekreis.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Auswirkungen von Mindestlohn und Arbeitszeitgesetz. Grindel trat Behauptungen der örtlichen SPD entgegen, die Dehoga verbreite Panikmache und bezahle ihre Mitarbeiter schlecht: „Der Mindestlohn ist nicht das Problem der gastronomischen Betriebe, sondern die wenig flexible Arbeitszeitregelung. Es kann doch nicht sein, dass Hochzeitsfeiern abgebrochen werden müssen, obwohl die Mitarbeiter bereit wären, noch ein oder zwei Überstunden zu machen.“ Grindel schlug vor, Hotels und Gaststätten drei Mal in der Woche zu ermöglichen, Mitarbeiter bis zu zwölf Stunden zu beschäftigen, ohne dass dies allerdings eine Erhöhung der monatlichen Arbeitszeit bedeutet.
Ein weiteres großes Problem ist nach den Worten des CDU-Abgeordneten, dass die rotgrüne Landesregierung gerade die Hotels und Restaurants in der Lüneburger Heide im Stich lasse. CDU/CSU hätten immerhin bei Arbeitsministerin Andrea Nahles durchsetzen können, dass es bei den Arbeitszeitregelungen Ausnahmen für Saisonbetriebe gibt. Bisher seien diesbezügliche Anträge von Unternehmen aus der Lüneburger Heide abgelehnt worden, weil die Landesregierung noch die Auffassung vertrete, Saisonbetriebe gebe es nur an der Küste. Das sei mit Blick auf die Lüneburger Heide abwegig.
Der CDU-Politiker werde sich jetzt an Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies wenden und eine Neubewertung des Begriffs „Saisonbetrieb“ fordern. Begrüßt wurde von Grindel und dem Vorsitzenden der Dehoga Heidekreis, Michel Tueini, dass in Zukunft Familienangehörige nicht mehr der Dokumentationspflicht beim Mindestlohn unterliegen.
Tueini berichtete dem CDU-Abgeordneten, dass der Fachkräftemangel auch im Hotel- und Gaststättengewerbe ein großes Problem sei. Dabei seien auch die Hotel- und Gaststättenbetriebe gefordert, Praktikanten und Auszubildenden die Vielfältigkeit der beruflichen Möglichkeiten im Gewerbe vor Augen zu führen. Grindel und Tueini waren sich einig, dass insbesondere Schulpraktika geeignet seien, jungen Menschen zu zeigen, wie abwechslungsreich das berufliche Angebot im Bereich von Hotel und Gaststätten ist.


Sprachen über Mindestlohn Arbeitszeitgesetz und Fachkräftemangel im Hotel- und Gaststättengewerbe (v.l.): Cord Meyer, Elke Cordes (beide CDU Soltau), Reinhard Grindel MdB, Gabriele Reins (Geschäftsführerin DEHOGA Heidekreis), Michel Tueini (Vorsitzender DEHOGA Heidekreis).

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