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Schwarmstedter Rundschau vom 13.08.15

Weniger Bürokratie für Betriebe

Reinhard Grindel beim Frühstück der Unternehmer

Region. „Wenn die Politik ein Gesetz zur Bürokratieentlastung ankündigt, kaufen wir erstmal zwei neue Aktenordner“, meinte ein Teilnehmer des von der CDU-Bomlitz organisierten Unternehmerfrühstücks ironisch. Der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel stimmte durchaus zu, dass man bei der tatsächlichen Entlastung von Bürokratie gerade des Handwerks noch besser werden müsse, wobei die Digitalisierung etwa der Buchführung und der Steuererklärungen gewisse finanzielle Vorteile mit sich bringe. „Ich bin aber dafür, dass wir bei der Sofortabschreibung von Kleininvestitionen auf 1.000 Euro gehen und auch die Frist für die Aufbewahrung von Steuerunterlagen auf fünf Jahre verkürzt wird“, forderte Grindel. Auch im Vergaberecht bleibe Niedersachsen weit hinter den Möglichkeiten zurück, die der Bund eröffnet habe. So sei es wünschenswert, die Regelungen aus den Zeiten des Konjunkturpakets wieder aufleben zu lassen, bei denen es deutlich einfacher war, Aufträge freihändig zu vergeben oder durch eine beschränkte Ausschreibung.
Mit den zahlreich anwesenden Vertretern der heimischen Wirtschaft sprach der CDU-Parlamentarier über die Infrastruktur im Heidekreis. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der sechsspurige Ausbau der A7 jetzt zügig kommen müsse und forderten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. Kreistagsfraktionschef Hermann Norden kündigte an, man wolle im Heidekreis den Nahverkehr stärker bedarfsorientiert ausrichten: „Das ist aber ein sehr komplexes System, das auch mit überregionalen Verkehren abgestimmt werden muss.“
Breiten Raum nahmen die Probleme ein, qualifizierte Auszubildende zu finden. Die Unternehmer forderten eine stärkere Konzentration der Lehrpläne in den Haupt- und Oberschulen auf die Grundfertigkeiten Rechnen, Schreiben, Lesen. Grindel warb dafür, noch mehr Schulpraktika durchzuführen, weil dies ein zielführender Weg sei, qualifizierte und vor allem auch motivierte Schüler als Auszubildende zu gewinnen. Über kurz oder lang, da waren sich Reinhard Grindel und die Unternehmer einig, werde man aber auch nicht um attraktivere Löhne herumkommen, um junge Gesellen nicht an die großen Industriebetriebe in der Region zu verlieren. „Handwerksleistungen haben bei uns vor Ort hohe Qualität und dafür müssen die Kunden auch einen fairen Preis bezahlen“, betonte Grindel abschließend.


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel im Kreise der Unternehmer zum Gedankenaustausch beim Frühstück

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