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Böhmezeitung vom 01.09.15

Grindel schüttelt Kopf über SPD-Ministerin

Abgeordneter mit Antwort über Wolf unzufrieden

bz Heidekreis/Berlin. Als realitätsfern und ideologisch verblendet hat der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel eine Antwort des SPD-geführten Bundesumweltministeriums auf einen Brief von ihm an Ministerin Barbara Hendricks bezeichnet. In seinem Brief hatte Grindel wachsende Sorgen in der heimischen Bevölkerung vorgetragen und Vergrämungsmaßnahmen gegen den Wolf sowie ein gemeinsames Wolfsmonitoring mit Polen und den baltischen Staaten gefordert.
Das Bundesumweltministerium hat dem CDU-Abgeordneten nun mitgeteilt, dass es keinerlei Absicht habe, den Schutzstatus für den Wolf zu ändern. Wörtlich heißt es in dem Brief aus dem SPD-Ministerium: „Auch nach den Fällen dieses Jahres bleibt der Wolf von Natur aus scheu und meidet den Menschen.“ Vielmehr – so das Ministerium – hätten einige Falschmeldungen zu Verunsicherungen beigetragen.
Über diese Antwort kann Grindel nur den Kopf schütteln: „Das ist eine gefährliche Realitätsverweigerung, die unsere Bevölkerung gefährdet. Der Wolf ist, wie viele Menschen in unserem Landkreis erlebt haben, leider nicht mehr so scheu, wie das Ministerium behauptet, und er hält sich in Gebieten auf, in die er nicht gehört.“
In der Antwort des Ministeriums werde sogar der Bevölkerung die Verantwortung für Fehlentwicklungen zugeschoben. Aus dem Haus von SPD-Ministerin Hendricks erhielt Grindel den Hinweis: „Die Antwort auf die seltenen Begegnungen mit Jungwölfen muss die Aufklärung der Bevölkerung sein. Es kann nicht genug betont werden, dass allen Wildtieren, seien es Wölfe, Wildschweine oder Füchse, mit Vorsicht und Respekt zu begegnen ist. Hunde sollten in Wolfsgebieten nur angeleint in der freien Natur ausgeführt werden.“
Das Ministerium bestreite auch, dass es einen genetischen Austausch mit der nordpolnischen und der baltischen Population gegeben habe, weswegen auch aus diesem Grund der Schutzstatus nicht verringert werden könne. „Die Wölfe gehören der zentraleuropäischen Flachlandpopulation an.“ In Gesprächen mit Experten, so Grindel, sei davon ausgegangen worden, dass es einen genetischen Austausch zwischen den Populationen gegeben habe.
„Es kann nicht sein, dass das Ministerium ein gemeinsames Wolfsmonitoring mit Polen und den baltischen Staaten ablehnt, um hier Klarheit zu schaffen, aber gleichzeitig am hohen Schutzstatus von EU-Richtlinien nichts geändert werden darf“, teilte Grindel mit. Der CDU-Abgeordnete betonte, er werde sich mit dieser unbefriedigenden Antwort nicht zufrieden geben.


>>> Brief des Bundesumweltministerium


>>> Brief des Bundesumweltministerium

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