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Bremervörder Zeitung vom 19.09.15

„Regierung muss reagieren“

Kreis-CDU fordert: Endlich geordnete Strukturen für die Flüchtlingsaufnahme schaffen

Bremervörde. Der Arbeitskreis „Zuwanderung und Integration“ der Rotenburger Kreis-CDU hat die aktuelle Flüchtlingsproblematik mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel diskutiert. Es müssten endlich geordnete Strukturen bei der Ankunft der großen Zahl an Flüchtlingen geschaffen werden. „Niedersachsen muss Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingsströme umsetzen“, resümierte die Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann.

Grindel berichtete von seinem Besuch der Flüchtlings-Notunterkunft Camp Oerbke bei Bad Fallingsbostel. „Das ehrenamtliche Engagement dort, aber auch an vielen anderen Orten der Republik, ist beeindruckend. Um der Aufgabe dauerhaft gerecht zu werden, brauchen wir aber dringend hauptamtliche Mitarbeiter.“
Das Camp Oerbke ist Notunterkunft für über 1200 Flüchtlinge. Mit einer Erweiterung um das ehemals von den Briten genutzte Camp Fallingbostel könnte es zu einer Erstaufnahmeeinrichtung sowie zum Drehkreuz zur Verteilung von Flüchtlingen im norddeutschen Raum für weitere bis zu 6000 Flüchtlinge hergerichtet werden, berichtete Grindel.
Um abseits größerer Notunterkünfte die Kommunen bei der Unterbringung zu entlasten, forderten die Mitglieder des Arbeitskreises von der Landesregierung, dass Asylbewerber nicht mehr ohne vorherigen Gesundheitscheck in die Kommunen verteilt werden dürften und abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimat zurückgeführt werden müssten, statt sie dezentral in der Fläche zu verteilen.
Grindel betonte: „Viele Asylbewerber suchen in unserem Land Sicherheit vor Krieg und Verfolgung. Ein nicht unerheblicher Teil kommt aus rein wirtschaftlichen Gründen zu uns. Wer einen Asylgrund hat und auf Dauer bei uns bleiben wird, der muss schnell integriert werden. Wer keinen Asylgrund hat, der muss so schnell wie möglich in seine Heimat zurückgeführt werden.“
Auch mit Blick auf Europa wurde der Arbeitskreis deutlich. Die Zuwanderungswelle sei eine große Herausforderung für die gesamte Europäische Union. Kein Land innerhalb der EU dürfe so tun, als ginge es das Problem nichts an. (bz)


Mitglieder des CDU-Arbeitskreises „Zuwanderung und Integration“ diskutieren mit Reinhard Grindel (Dritter von links) über die aktuelle Flüchtlingsproblematik: Kreistagsfraktionsvorsitzender Heinz-Günter Bargfrede (von links), Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Klaus Rinck, Mechthild Ross-Luttmann, Landrat Hermann Luttmann und Gemeindeverbandsvorsitzender Eike Holsten.

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