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Rotenburger Kreiszeitung vom 09.10.15

Zielgenaue Angebote statt blindem Aktionismus

Reinhard Grindel und Mechthild Ross-Luttmann informieren sich über Flüchtlingsintegration auf dem Arbeitsmarkt

Rotenburg. Das Thema Flüchtlinge ist allgegenwärtig – so stand es auch gestern im Mittelpunkt, als der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel und die Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann (beide CDU) in der Arbeitsagentur Rotenburg zu Gast waren. Gemeinsam mit allen an einem Strang ziehen zu wollen, gaben beide und auch die Vertreter der Arbeitsagentur, Dagmar Froelich und Oliver Lemke, zu verstehen.
„Es soll keinen blinden Aktionismus geben, sondern zielgenaue Angebote“, so Grindel. Das seien zum Beispiel Sprachkurse, die die Bundesagentur für Arbeit erstmals vom 1. November bis zum 31. Dezember finanziert. Die Teilnehmer dafür wählt die Arbeitsagentur gezielt aus. Es gelte, diejenigen auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen, die eine Chance haben, in Deutschland zu bleiben. Jungen, unbegleiteten Flüchtlingen soll mit Praktika zu einer Ausbildung verholfen werden. Im Anschluss sollen sie durch Deutschkurse unterstützt werden, so Froelich, Leiterin der Arbeitsagentur für die Landkreise Stade, Rotenburg und Cuxhaven. Gerade in der hiesigen Region sehe der Markt gut aus: Viele Arbeitgeber haben unbesetzte Stellen, die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zu anderen Regionen niedrig. Diese gute Lage, machte Grindel deutlich, könnte sich angesichts der Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland arbeiten dürften, ändern. Ein Signal dürfe aber nicht sein, dass diese unterhalb des Mindestlohns arbeiteten: „Wir müssen darauf achten, das neben der Skepsis, ob wir mit dem Problem als solches fertig werden, nicht auch noch ein Konkurrenzgedanke auf dem Arbeitsmarkt entsteht.“
Derzeit stammen etwa die Hälfte der Asylbewerber aus Balkanländern, die inzwischen als sichere Herkunftsländer gelten. „Wir müssen die Rückführung mit Blick auf die kalte Jahreszeit zügig voranbringen“, so Grindel. Das habe nichts mit Hartherzigkeit zu tun, sondern mit einer sinnvollen Flüchtlingspolitik, betonte er außerdem.
Seine Parteikollegin Ross-Luttmann rückte vor allem in den Fokus, dass die Ehrenamtlichen in den Notunterkünften Unterstützung bekommen: „Viele stoßen an ihre Grenzen.“ Sie habe in dem Gespräch deutlich gemacht, dass es mehr hauptamtliche Kräfte wie Ärzte und Dolmetscher geben muss. „Die Arbeitsagentur ist gefragt, zu entscheiden, welche Menschen das leisten können.“


Reinhard Grindel (l.) und Mechthild Ross-Luttmann (2.v.r.) haben sich bei Dagmar Froelich und Oliver Lemke über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt informiert.

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