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Zevener Zeitung vom 12.10.15

Erreichte Ziele und neue Herausforderungen

CDU-Kreisverband blickt in Bockel auf 25 Jahre deutsche Einheit und 70-jähriges Partei-Bestehen zurück

Bockel. 70 Jahre CDU und 25 Jahre Wiedervereinigung – zwei Anlässe, die der CDU-Kreisverband am Sonnabend auf dem Rittergut der Familie von Hammerstein in Bockel feierlich würdigte. Auf dem Programm standen Reden der Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel und Oliver Grundmann sowie eine Gesprächsrunde unter Leitung der Landtagsabgeordneten Mechthild Ross-Luttmann.
Grindel erinnerte an 1945, als alles in Schutt und Asche lag. In ganz Deutschland hatten sich Menschen gefunden, die eine neue Union gründen wollten. „Wir wollten bewusst keine Partei sein, sondern eine Union aller gesellschaftlicher Gruppen“, betonte er. Parteien seien dagegen Repräsentanten bestimmter Gruppen gewesen. In Filmbeiträgen zeigte er Interviews und Reden von Politikern, die den Erfolg der CDU begleiteten oder daran beteiligt waren, darunter Konrad Adenauer, Hans Kratzer, Helmut Kohl und Jakob Kaiser. „Versammlungen, das waren damals noch Versammlungen. Heute müssen Politiker Talkshow-fähig sein“, bemerkte Grindel.
Grundmann erzählte, wie die Wiedervereinigung sein Leben geprägt habe. Er erinnerte sich an den Jubel in ganz Deutschland, an Eindrücke von „heruntergekommenen“ Güstrow und an die Qualen der Menschen wegen ihrer ungewissen Zukunft. Er selber habe dort den Menschen erklärt, wie Demokratie funktioniert. „Die Erinnerung daran erzeugt in mir heute noch eine tiefe Gänsehaut.“
Von CDU-Gründungsmitglied Günter-Helge Strickstrack war zu erfahren, dass er Adenauer gut kannte und für ihn eine Bundeskanzlerin damals völlig ausgeschlossen gewesen sei. Heute sieht er es anders: „Angela Merkel ist ein Geschenk Gottes“. Marco Prietz aus Bremervörde betonte: „Uns geht es so gut wie keiner Generation vor uns.“
Der 27-jährige zähle zur Generation, die keinen Krieg, keinen Mauerbau, keine Grenzen und zumindest bewusst auch keinen Mauerfall erlebt hat.
Aktuell beschäftigt auch die Christdemokraten die Herausforderungen durch die Flüchtlingssituation. Die werde alles seit dem 2. Weltkrieg in den Schatten stellen. Die Lage sei nicht mit früheren vergleichbar. Damals hätten die Flüchtlinge sich alles mit harter Arbeit aufgebaut – und sie sprachen deutsch. „Man kann nur dazugehören, wenn man ein Teil der Gesellschaft ist, arbeitet, nach Hause kommt.“


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