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Rotenburger Rundschau vom 04.03.07

Statt eines Flickenteppichs

Grindel für einheitliches Jagdrecht

Landkreis Rotenburg (r/gm). Die anstehende Novellierung des Jagdrechts in Deutschland war jetzt Anlass für einen ausführlichen Meinungsaustausch zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel und dem Präsidenten des Deutschen Jagdschutzverbandes Jochen Borchert.
Hintergrund: Zwar braucht sich der Bund durch die Föderalismusreform künftig nicht mehr nur auf Rahmenvorschriften zu beschränken, sondern kann das gesamte Jagdrecht detailliert regeln. Doch haben die Länder durch die Reform ein umfassendes Abweichungsrecht erhalten. Grindel und Borchert befürworten deshalb, dass der Bund jetzt zügig eine Novelle des Jagdrechts in Angriff nimmt und diese dann intensiv mit den Ländern abstimmt, damit es zu einer möglichst bundeseinheitlichen Jagdgesetzgebung kommt.
„Es würde alle an der Jagd Interessierten verunsichern, wenn wir in Deutschland einen jagdrechtlichen Flickenteppich bekämen“, sagte Grindel. Die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz hat der Bund nur noch beim Recht der Jagdscheine. Der Bund plant nach Auskunft von Borchert deshalb, die Anforderungen an die Jagdprüfung detaillierter als bisher zu regeln.
Grindel und Borchert erörterten auch das Problem der Wildschadensregulierung vor dem Hintergrund wachsenden Maisanbaues für Biogasanlagen. Grindel zeigte sich skeptisch, ob das Problem sinnvoll durch den Gesetzgeber gelöst werden könne. Borchert empfahl, in den Pachtverträgen ein Sonderkündigungsrecht bei völliger Veränderung des Reviers vorzusehen. Der CDU-Politiker und der frühere Bundeslandwirtschaftsminister waren sich auch darüber einig, dass die Direktvermarktung von Wild durch das EU-Hygienepaket nicht unnötig erschwert werden dürfe.


Trafen sich zum Gedankenaustausch: CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel und der Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes, Jochen Borchert

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