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Zevener Zeitung vom 16.02.07

Warnecke: Verlegung abgeschlossen

Schon jetzt rund 3000 Soldaten und Zivilisten in der Kaserne tätig - Optimale Voraussetzungen für die Ausbildung in Seedorf

Seedorf (lh). Die Verlegung von Verbänden der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31 nach Seedorf ist an sich abgeschlossen. Das teilte Brigadegeneral Dieter Warnecke gestern in einem Pressegespräch mit. Allerdings sind noch nicht alle 3600 Soldaten in die Kaserne eingezogen.

Der kommandeur der Luftlandebrigade 31 berichtete anlässlich eines Besuchs des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel, Zevens Stadtbürgermeister Hans-Joachim Jaap und Selsingens Samtgemeindebürgermeister Werner Borchers über den aktuellen Stand der Dinge.
Im Zuge einer Kasernenrundfahrt besichtigten die Politiker etwa die brandneue und rund 3,5 Millionen Euro teure Containerküche mit großem Speisesaal, in dem mittags rund 2400 Essen ausgegeben werden. Wäre sie nicht rechtzeitig fertig geworden, hätte auch die Verlegung der Truppe nicht im vorgegebenen Zeitplan stattfinden können.
Bis in den nächsten Jahren zwei neue Küchengebäude gebaut sind, dient die Containerküche als Provisorium, das anschließend zum Beispiel bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr zum Einsatz kommen kann. Der Brigadegeneral präsentierte seinen Gästen die Sprunganlage aus Doberlug-Kirchhain, mit deren Hilfe die korrekte Technik und Absprunghaltung von Fallschirmsprüngen geübt wird, bevor die Soldaten tatsächlich aus einem Hubschrauber oder dem Transportflugzeug Transall springen (ZZ berichtete).
General Warnecke bezeichnete diese Anlage als eine der wichtigsten Ausbildungsunterstützungen, die außerdem Kosten senke, da weniger Flüge erforderlich seien.
Eine professionelle Ausbildung gewährleisten auch die Simulationsanlagen für Handfeuerwaffen und den Luftlandepanzer Wiesel, die die Politiker ebenfalls in Augenschein nahmen - weitere Beispiele für moderne Ausbildungsmöglichkeiten unter militärischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. "Wir sind sehr gut ausgestattet", lobte der Kommandeur.
Noch nicht abgeschlossen sind die Baumaßnahmen an den knapp eine Million Euro teueren Hundezwingeranlagen. 36 speziell ausgebildete Kampfmittel- und Personenspürhunde werden dort voraussichtlich ab April untergebracht. Mit der Fertigstellung der Anlage wird im Juni gerechnet.
Vor der Presse versicherte der Abgeordnete Reinhard Grindel anschließend, ihm sei es gemeinsam mit den Bürgermeistern ein Anliegen deutlich zu machen, "dass wir für die Bundeswehr in Seedorf da sind - jeder auf seine Art" und mit den jeweiligen Möglichkeiten.
Erfreut äußerte er sich über die Tatsache, dass die Verlegung insgesamt problemlos abgeschlossen worden sei und eine große Akzeptanz in der Bevölkerung finde. Er bezeichnete die Kaserne Seedorf als "Modellprojekt" und betonte, sie sei der größte Standort der Bundeswehr in einer Liegenschaft. Bisher habe es rund 100 Umzüge von Bundeswehrangehörigen in die hiesige Region gegeben. Eine zweite Welle von Umzügen werde es wohl nach Abschluss des bevorstehenden Afghanistan-Einsatzes geben. Bis 2014 würden rund 40 Millionen Euro in den Standort investieren, davon gingen viele Aufträge in die Region.
Es müssten noch einige Arbeiten erledigt werden, etwa die Fertigstellung der Waffenkammer - und nicht zuletzt des Sanitätszentrums, damit etwa der Pendelverkehr zwecks zahnärztlicher Versorgung nach Rotenburg ein Ende habe.
Der Bevölkerung legte er ans Herz, sich folgendes bewusst zu machen: "Wir haben es hier mit Spezialkräften zu tun." Damit die Soldaten einen guten und möglichst sicheren Einsatz in Afghanistan absolvieren könnten, müssten sie sich gut vorbereiten. Für die Übungsnotwendigkeit müsse daher Verständnis aufgebracht werden.
Brigadegeneral Dieter Warnecke bedankte sich seinerseits für die "herzliche Aufnahme" in der Region und freute sich über eine "gelungene Verpflanzung von fünf Standorten" mit insgesamt 17 Kompanien nach Seedorf, die nach seinem Eindruck "geräuschlos vonstatten ging".
Von Juli bis Ende November werden sich ca. 800 bis 1000 Soldaten seiner Brigade an dem ISAF-Einsatz in Afghanistan beteiligen. Unterdessen solle in der Region Seedorf die Integration vorangebracht werden. Denn: "Dies soll unsere Heimat werden."
Bis gestern waren nach Auskunft des Generals rund 2600 Soldaten der Brigade nach Seedorf verlegt, so dass in der Kaserne inklusive sonstiger Einheiten und Zivilisten mittlerweile rund 3000 Personen tätig seien. Nach Abschluss aller Verlegungen - dabei handelt es sich um das interne Aufwachsen der Verbände - seien nahezu 4000 Soldaten und Zivilisten am Standort Seedorf tätig.


Reinhard Grindel informiert sich in der Kaserne Seedorf am 15.02.2007, hier mit General Warnecke in der Simulationsanlage für Handfeuerwaffen
Quelle: Lutz Hilken, Zevener Zeitung

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