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Verdener-Aller-Zeitung vom 15.03.07

Keine Regelung für Krippen

Grindel zu Gast an der Badener Schule

Achim. Für behinderte Kinder unter drei Jahren gibt es keine verbindliche Krippenregelung. "Da ist eine Nachbesserung dringend notwendig", fordert nicht nur Michael Grashorn, der pädagogische Leiter der Lebenshilfe Verden. Aber er hatte das Glück, gestern mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) einen interessierten Zuhörer zu Gast in der Badener Schule zu haben.
Über dessen Besuch freute sich auch der Geschäftsführer der Lebenshilfe Verden Reiner Cordes, Kindergartenleiterin Nicole Thomas, Schulleiter der Janusz-Korczak-Schule Bertram Klose sowie "Hausherrin" Agnes Gerken-Lüllmann, Rektorin der Badener Grundschule. Grindel war bereits vor einigen Wochen zu einem Fachvortrag eingeladen, musste aber absagen, da er in Berlin zu beschäftigt war. So kam er dann gestern einmal "außer der Reihe" zu einem Besuch vorbei.
"Ziel des Gespräches war", so Grindel, "die zukünftigen Perspektiven integrativer Kitas und Kinderkrippen auszuloten. - Es kam zu einem aufschlussreichen Dialog mit neuen Ideen zum Thema Kinderbetreuung, gerade auch in Hinsicht auf das hierfür von der Bundesregierung geplante Programm.
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung des Treffens zwischen Grindel und den Lebenshilfe-Mitarbeitern befasste sich, wie erwähnt, mit der Analyse der Rechtsgrundlage für den sonderpädagogischen Förderbedarf betroffener Kinder im Krippenalter. Dazu Grindel: "Das Land Niedersachsen sieht bisher nur Kinderkrippen für nicht behinderte Kinder vor. Gegebenenfalls sollte geprüft werden, ob und in welchem Maße der Gesetzgeber Möglichkeiten hat, hier förderlich einzugreifen." Die Badener Einrichtung unter dem Dach der Grundschule, mit Krippe, Frühförderung, Sprachheil- und Regelkindergarten sowie der Janusz-Korczak-Schule beeindruckte den Politiker sichtlich.
Die Verdener Lebenshilfe gehört im Landkreis zu den Vorreitern, wenn es darum geht, behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen zu erziehen und zu bilden. Dass das System in Baden ein Erfolgsmodell ist, zeigt die gute Annahme dieser integrativen Grundschule.
"Mittlerweile ist die Aktzeptanz der Elternschaft auch der nicht behinderten Kinder für dieses Modell sehr groß, da allen klar ist, wie wichtig und wertvoll die Begegnung zwischen ihnen und den behinderten Kindern ist", so Grashorn.

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