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Pressemitteilung vom 16.07.07

Börnsen/Grindel: Sehen Sparmaßnahmen bei ProSiebenSat1 mit Sorge

Zu den Meldungen über massive Sparmaßnahmen beim Medienkonzern ProSiebenSat1 im Zuge der Übernahme durch KKR und Permira erklären der Vorsitzende der Arbeitgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen MdB, und der medienpolitische Berichterstatter Reinhard Grindel MdB:

Wir sehen die Sparmaßnahmen bei ProSieben-Sat1 mit großer Sorge, weil sie neben dem Verlust von Arbeitsplätzen nach vorliegenden Meldungen offenbar einseitig zu Lasten der Informations- und Nachrichtenprogramme bei Sat1 gehen. Besonders dramatisch ist vor allem die in Rede stehende Reduzierung der regionalen und nationalen Berichterstattung. Die Investoren KKR und Permira bestätigen damit das Vorurteil, dass Fernsehen für sie reines Wirtschafts- und nicht auch Kulturgut ist. Wir fordern die Landesmedienanstalten auf, genau zu untersuchen, ob die jetzt geplanten Maßnahmen mit den Sendelizenzen in Einklang zu bringen sind. ProSiebenSat1 soll sich offenbar zu einem inhaltsleeren Abspielkanal von Unterhaltungsangeboten und Serien aus dem Hause SBS Broadcasting entwickeln. Es ist zu bedauern, dass journalistisch ambitionierten Interessenten die Übernahme von ProSiebenSat1 wegen des bestehenden engen deutschen Medienkonzentrationsrechts verwehrt blieb. Die augenblickliche Rechtslage bedarf im Interesse einer Sicherung der programmlichen Vielfalt und Qualität der deutschen Privatsender unbedingt einer Korrektur.

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