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Verdener Aller Zeitung vom 01.08.07

Projekte für rund 90 Millionen Euro

Schleusenbau in Dörverden und Mittelweseranpassung sollen Signale für größere Schiffe auf Grün stellen

Dörverden (hr) . Rund 90 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren für die Mittelweseranpassung und den Neubau der Schleusen in Dörverden und Minden verbaut, damit hier künftig übergroße Großmotorgüterschiffe von 135 Metern Länge fahren können.

Für den Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel war dies Anlass genug, sich auf seiner Sommertour an der Schleuse umzusehen und sich von Ulrich Volkner, stellvertretender Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Verden, sowie von Dieter Eichler, in Hannover zuständiger Amtsleiter für den Neubau, über den aktuellen Stand der Planungen informieren zu lassen. Begleitet wurde er dabei vom Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe, dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Adrian Mohr und weiteren Mitgliedern der Dörverdener CDU.
Nachdem im Frühjahr des vergangenen Jahres das Planfeststellungsverfahren eingeleitet worden war, ist man inzwischen soweit, dass in der nächsten oder übernächsten Woche die Pläne ausgelegt werden könnten. Mit ersten Aktivitäten rechnete Eichler aber nicht vor dem Herbst 2008, da die Maßnahme europaweit ausgeschrieben werden muss.
In Spitzenzeiten würden 50 bis 60 Arbeitskräfte eingesetzt sein, sah Eichler in dem Neubau auch positive Auswirkungen für die Gemeinde. Die Leute müssten untergebracht werden, einkaufen, und auch den touristischen Aspekt dürfe man nicht unterschätzen.
Auch Fuhr- und Tiefbauunternehmen aus der Region dürften von dem Neubau profitieren. So kann sich Eichler Tage der offenen Tür ebenso vorstellen wie Führungen für Fachgruppen mit der Möglichkeit, in die Baugrube zu steigen und sich auf Schautafeln über den Neubau zu informieren.
Die zurzeit noch betriebene kleine Schleuse ist zwar tief genug, kann aber nur von Schiffen bis zu 85 Metern Länge passiert werden. Die große Schleuse wäre dagegen lang genug, weist aber nicht die erforderliche Tiefe auf. Abhilfe soll die neue Schleuse schaffen, die genau zwischen die beiden zurzeit vorhandenen Kammern gebaut wird.
Sie liegt damit genau in der Achse der Weser, wodurch das Navigieren erheblich erleichtert wird. Die neue Kammer erhält eine Länge von 139 Metern, so dass auch größere Schubverbände geschleust werden können. Die Wassertiefe wird vier Meter betragen, die Breite 12,50 Meter.
Dies ermöglicht auch die Durchfahrt breiterer Schiffe, die im Containerverkehr eingesetzt werden. Zwar können wegen der zu geringen Durchfahrtshöhe der Brücken Container zur zweilagig gestapelt werden; dies wird aber durch die größere Breite zu 75 Prozent wieder wettgemacht.


MdB Reinhard Grindel (5.v.l.) und MdL Wilhelm Hogrefe (3.v.l.) ließen sich von Dieter Eichler (5.v.r.) und Ulrich Volkmer (3.v.r.) über den Neubau der Schleuse und die Mittelweseranpassung informieren.

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