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Achimer Kurier vom 03.08.07

Schwierige Such nach Fachkräften

Mittelständische Unternehmer brauchen geeignetes Personal / Oft fehlen qualifizierte Mitarbeiter

von unserem Redaktionsmitglied Sven Börchers

Oyten. Wie schwierig es ist, geeignetes Fachpersonal zu finden, davon können die mittelständischen Unternehmer in Oyten ein Lied singen. Auch wenn die wirtschaftliche Lage momentan besser sei, so gebe es doch immer noch genug Probleme, mit denen die Betriebe zu kämpfen hätten. Darin waren sich die Teilnehmer der Diskussionsrunde mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel gestern einig.

"Uns fehlen Fachleute", klagt Eckart Kauert. Der Vorsitzende der Vereinigung der Selbstständigen Oyten ärgert sich, dass die Agentur für Arbeit oft ungeeignete Kräfte anbiete. Einige kämen sogar alkoholisiert zum Vorstellungsgespräch. "Arbeit gibt es genug, aber nicht qualifizierte Leute." Solche Fälle seien ihm bekannt, räumte Grindel ein. Man müsse aber zwischen denen unterscheiden, die innerhalb relativ kurzer Zeit wieder einen Job finden und denen, die neben der Arbeitslosigkeit auch noch mit Sucht-, Ehe- und Geldproblemen zu kämpfen haben. "Diese Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen, ist für die Vermittler unheimlich schwierig."
Dennoch sollte seiner Meinung nach verstärkt nach dem Motto "Fördern und fordern" vorgegangen werden. Wer sich beharrlich weigere Fördermöglichkeiten anzunehmen, müsse Abzüge in Kauf nehmen. Den anwesenden Unternehmern riet der CDU-Bundestagsabgeordnete auch Älteren eine Chance zu geben. Ebenso wie bei den Frauen gebe es noch genug Arbeitskräftepotential. Es sei nicht nötig, im Ausland nach Fachpersonal zu suchen.
Erfreut habe er von der Entwicklung gehört, die die Firma Schleuter Maschinenbau genommen hat, sagte Grindel. Betriebsleiter Walter Bischoff bestätigte die entspannte Lage. Bis in den April gebe es Aufträge, erklärte er. Innerhalb kurzer Zeit sind nach Übernahme durch die Maschinenfabrik Adolf Müller 20 Arbeitsplätze geschaffen worden. "Darunter auch mit Älteren besetzt", betonte Grindel, der auch die Entscheidung begrüßt, dass in Zukunft wieder ausgebildet werden soll. Im Zusammenhang mit älteren Angestellten gab Bodo Renne vom gleichnamigen Handelsunternehmen zu bedenken, dass es schwierig sei, Versäumtes aufzuholen, wenn man einmal aus der Materie raus ist. In zwei Jahren schreite die Entwicklung rasant voran. "Wir sind gezwungen, ein Leben lang zu lernen." Renne wies darauf hin, dass die Politik auf die Zufriedenheit der in Arbeit stehenden Leute achten müsse. Die Abgaben seien so hoch, dass nur noch wenig Nettolohn übrig bleibe. Darunter leide dann wieder der Konsumbereich.
Nicht als einziges, ergänzte Norbert Hackmann vom Vorstand der Volksbank in Oyten. Große Schwierigkeiten sehe er auch auf der Immobilienbranche zukommen. Viele Bürger könnten sich hier - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - kein Eigenheim leisten. Mit all den heutigen Kosten sei es kaum möglich, Rücklagen zu bilden.
Insgesamt sei die Lage nicht so rosig, "wie die uns das in Berlin verkaufen", findet Johann Warnke. Mit seinem Zeltverleih nehme er die Sachen lieber selbst in die Hand. "Ob die großen Politiker was ausrichten können, weiß ich nicht."


Auf seiner Sommertour macht Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (dritter von rechts) Station in Oyten. Zu Gas bei Bodo Renne (zweiter von rechts) unterhielt er sich mit Gewerbetreibenden und dem Landtagsabgeordneten Axel Miesner (vierter von rechts).

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