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Bremervörder Anzeiger vom 29.07.07

"Möglichst viel von diesem Einzigartigen erhalten"

Grindel sieht Arbeit der Stiftung auf gutem Weg

von Jürgen Peters

Sandbostel. "Ob Hauptstadtkultur, Filmförderung, auswärtige Kulturpolitik oder nationale Gedenkstätten: der Ausschuss für Kultur und Medien befasst sich mit kulturellen Angelegenheiten, die national bedeutsam sind." So ist die Aufgabenstellung dieses Bundestagsausschusses auf der Homepage des deutschen Parlaments beschrieben. Da trifft es sich gut, dass der Abgeordnete für die Landkreise Rotenburg und Verden, Reinhard Grindel, Mitglied in diesem Ausschuss und Berichterstatter seiner CDU-Fraktion zum Gedenkstättenkonzept ist.

Denn die Einstufung Sandbostels als "national bedeutsame Gedenkstätte" mit der damit verbundenen Bundesförderung ist Ziel der Stiftung Lager Sandbostel, die den Abgeordneten bei einem Besuch auf der Kriegsgräberstätte und dem Lagergelände über Geschichte, die aktuelle Entwicklung und die Ziele informierte.
Frohe Kunde dabei am Rande für Sandbostels Bürgermeister Johann Gerken. Der Rotenburger Landrat Hermann Luttmann spielte "Briefträger" und überbrachte einen gerade eingegangenen Bescheid des niedersächsischen Innenministeriums über die Bewilligung von 34000 Euro. Damit können noch in diesem Jahr der marode Zaun um die Kriegsgräberstätte ersetzt und die unfallträchtigen Plattenwege auf dem Gelände in Stand gesetzt werden.
Mit den in Aussicht gestellten Mitteln aus der Dorferneuerung will die Stiftung in den nächsten drei Jahren dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen in Angriff genommen haben. Noch in diesem Jahr soll das Gelände eingeebnet, Rasen angesät und ein provisorisches Wegenetz angelegt werden, damit Besucher sich auch im Lagergelände bewegen können.
Eine "deutliche Zunahme" an Einzelbesuchern sei in den letzten Wochen zu verzeichnen gewesen, so der Stiftungsvorsitzende Karl-Heinz Buck. Es kämen nun auch viele jüngere Leute. "Die Großväter und auch die Eltern haben vielfach nicht erzählt, nun sind es die Enkel, die kommen und Fragen stellen", so Buck. Reinhard Grindel zeigte sich von dem Gesehenen beeindruckt. "Alleine der Blick durch die alten Baracken hindurch ist eindrucksvoller als jede Gedenkstätte", so seine Meinung und er riet, die Priorität in den Erhalt" zu legen, bevor man eine "First-Class-Dokumentationsstätte" mache. Dann könnten alle Schüler eine "Stätte des Erinnerns am Originalschauplatz im Originalzustand" erleben. "Ich würde mich gerne dafür einsetzen, möglichst viel von diesem Einzigartigen zu erhalten", so Grindel. Wichtig sei, dass alle Beteiligten gemeinsam handelten und sich weiterhin einig seien. "Bleiben Sie auf diesem guten Weg", so sein Schlusswort über einen "beeindruckenden und guten Besuch".

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