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Rotenburger Kreiszeitung/Visselhöveder Nachrichten vom 27.07.07

"Ein Inselprodukt der Politik"

Kritische Töne bei Sommertour des CDU-Abgeordneten Reinhard Grindel

von Stefanie Becker

Sottrum . Wo drückt der Landwirtschaft der Schuh? Ist der kunjunkturelle Aufschwung in mittelständischen Unternehmen zu spüren und welche Anstrengungen sollte Politik leisten, kleinen Firmen auf dem flachen Land zu helfen? Mit diesen Fragen ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel gestern Vormittag zu seiner traditionellen Sommertour in der Samtgemeinde Sottrum aufgebrochen. Im Beisein des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Hermann Engelken und dem CDU-Fraktionschef Siegfried Gässler besuchte der Politiker die Firma "Landtechnik Müller" in Taaken, eine Biogasanlage bei Reeßum, die Seniorenresidenz "K&S" in Sottrum sowie "Rühlemanns Kräutergarten".
Der Fachbetrieb vor den Toren Horstedts hat sich auf den Verkauf und Versand von Kräutern und Duftpflanzen spezialisiert und ist mit weit über 1400 verschiedenen Pflanzensorten sowie Saatgut auf seinem Spezialgebiet führend. Im Gespräch mit dem Abgeordneten unterstrich der Besitzer Daniel Rühlemann, auf Saisonkräfte weitestgehend nicht verzichten zu können: "Von April bis September beschäftigen wir viele zum Teil hoch ausgebildete Menschen wie Ärzte, Programmierer und Wissenschaftler, die in ihrem eigentlichen Beruf keinen Job finden", erklärte Rühlemann. Für Reinhard Grindel ein Indiz, "in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit den heimischen Markt genauestens zu prüfen". Grindel: "Von einem Fachkräftemangel kann nicht die Rede sein." Die Kräutergärtnerei, vor 17 Jahren gegründet, sei nach Auffassung von Grindel ein Vorbild, "dass ein mittelständischer Betrieb auch im ländlichen Raum ein enormes Potenzial ausschöpfen kann." So sei der Verkauf über das Internet in den letzten Jahren rasant gestiegen und mache rund 70 Prozent des Umsatzes aus. "Dieser Betrieb ist eine Erfolgsstory und zeigt wie wichtig das Internet als Plattform ist", beteuerte Grindel.
Kritische Worte waren hingegen mit Blick auf die Kräuterregion Wiesteniederung von den Gastgebern zu hören: Zwar seien von dem Projekt wichtige Synergie-Effekte ausgegangen, doch würden wirtschaftliche Betriebe von der Kräuterregion kaum noch profitieren. "Die Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft gestaltet sich als sehr schwierig", gab Mitarbeiter Boris Trawka zu bedenken. Konkret: Die Umsetzung einzelner Ideen würde unnötige Zeit in Anspruch nehmen und oft an bürokratischen Hindernissen scheitern. Boris Trawka: "Die Kräuterregion ist unseres Erachtens nach ein Inselprodukt der Politik und für die tatsächliche Verbindung mit den Betrieben bedarf es noch gravierender Strukturen." Zur Zeit sei der Prozess eher "demotivierend", so der Hinweis an Grindel.


Daniel Rühlemann (2.v.li.) und Boris Trawka (re.) im Gespräch mit dem CDU-Abgeordneten Reinhard Grindel (li.) und Gemeindeverbandschef Hans-Hermann Engelken.

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